ich habe die Übung versucht den ganzen Tag zu machen und dabei kam dann auch ein einfaches ..sehen..fühlen..hören etc. heraus..aber gerne mache ich es nochmal konzentriert
jetzt wieder die Sanduhr je 10min:
ich sitzte an meinem schreibtisch..ich atem ein..ich höre das ticken meiner uhr...ich spüre meine übereinander geschlagenen beine..ich höre ein auto an meinem fenster vorbeifahren..ich greife nach meiner brötchenhälfte...ich beisse von meinem brötchen ab... ich kaue und schmecke die marmelade...ich wiederhole das und beobachte wo das ich steckt..ich schaue auf die andere hälfte auf meinem brettchen..ich atme...ich höre die meine uhr...ich spüre meine nase kribbeln..ich nehme einen fussel von meinem tisch und werfe ihn auf den boden..ich greife nach meinem brötchen ...ich kaue und spüre das sperrige brötchen in meinem mund.. ich schmecke den süßen honig...ich sehe auf die tasten meiner tastatur...ich schaue auf die sanduhr...ich kaue mein brötchen...ich höre den strassenlärm vor meinem fenster...ich bewege meine finger auf der tastatur..ich esse mein brötchen auf..ich denke darüber nach...ich richte meinen rücken auf...ich spüre den druck meines übergeschlagenen fusses auf dem anderen bein...
zweiter schritt:
sitzten am schreibtisch..schauen auf das leere brettchen ...sehen der krümel..tief atmen..sehen der buchstaben auf den tasten..korrigieren eines tippfehlers..hören der uhr..tief atmen..wandern der augen über den schreibtisch..gedanke an termin...schauen auf die uhr..denken..lippen lecken..sehen des blinkenden telefons...schlucken..spüren von durst..denken...aufstehen..das leere brettchen nehmen..in die küche gehen..brettchen abstellen..ein glas wasser einschenken.. zurück an den schreibtisch setzten...wasser trinken...auf dei uhr schauen...denken...autos hören...tief atmen...finger spüren tasten...hände spüren glasplatte...atembewegung wahrnehmen..impuls spüren trinken zu wollen..glas nehmen..glas zum mund heben..trinken..glas abstellen..worte tippen..atmen..denken...tief atmen....ticken hören..dinge ringsum ansehen...
dritter schritt:
sitzten..fühlen..hören..fühlen..bewegen..spüren..atmen..schmecken...sehen...atmen...fühlen..wahrnehmen...augen zu..hören..fühlen..tief atmen..sehen... tippen..greifen..trinken..abstellen..korrigieren..tief atmen..hören..sehen..umher schauen..füße fühlen..strecken..aufrichten..schmecken..fühlen..bewegen..kälte fühlen..kleidung fühlen...wahrnehmen..greifen..trinken..abstellen..denklen..bewegen...gefühl fühlen..schauen..denken..tief atmen..kratzen...bewegen..lesen...gähnen...schauen...
zu deiner frage:
Das zugrunde liegende einfache wahrnehmen ist die schlichte realität..alles andere ist darüber gelegt..Ist das tatsächlich eine Beurteilung? Oder denkt es da in Dir, dass das eine Beurteilung sei?
Wie ist das denn in der direkten Erfahrung: Ist das Ich im 1 Teil der Übung nicht einfach ein zusätzlicher Gedanke,
mehr nicht? Und was ist dann realer? Der 1. Teil der Übung oder der 2. Teil?
auch das ich.. es war ausserdem zu merken, das das tempo im dritten teil sehr viel langsamer wurde..alles wurde entschleunigt..ist es immernoch..die atmung tiefer..wunderbare ruhe!
Viele Grüße

