mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Mir gelingt das direkte Erleben nicht. Zum einen tue ich mir noch schwer beim Wahrnehmen der Gefühle. Außerdem achte ich zu oft auf das Sehen, weil ich das Sehen mit Beobachtung verwechsle. Das Fühlen als Sehen ist etwas, was mir noch schwer fällt. Nun versuche ich das Fühlen tiefer zu erleben.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Vielleicht können wir doch mal bei Gelegenheit skypen? Allerdings habe ich bis inklusive Mittwoch mächtig viele Dinge zu tun. Aber danach?
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hi Philo,
leichte Frustration breitet sich gerade aus, aber die Sehnsucht ist ungebrochen! Hab bitte Geduld!!
Beim direkten Erleben funktioniert Zusehen, Zuhören, auch Zusehen und Zuhören. Gedanken sind dann nicht da. Es scheint aber, wenn „Zufühlen“ dazu kommt, dass dann die Unterscheidung verschwimmt. Als bilde sich ein feiner verschleiernder Film aus Gedanken darüber. So wird das was zwischen Sehen/Hören/Schmecken/Tasten und Fühlen nicht erfahren.
:-S
Danke für Deine Zeit!!!
One
leichte Frustration breitet sich gerade aus, aber die Sehnsucht ist ungebrochen! Hab bitte Geduld!!
Beim direkten Erleben funktioniert Zusehen, Zuhören, auch Zusehen und Zuhören. Gedanken sind dann nicht da. Es scheint aber, wenn „Zufühlen“ dazu kommt, dass dann die Unterscheidung verschwimmt. Als bilde sich ein feiner verschleiernder Film aus Gedanken darüber. So wird das was zwischen Sehen/Hören/Schmecken/Tasten und Fühlen nicht erfahren.
:-S
Danke für Deine Zeit!!!
One
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Sorry. Hatte vergessen die Fragen zu beantworten.
LG One
Vermutlich gibt es keine Antwort, die Du hören möchtest, es schließt aber nicht aus, dass viele Antworten bereits in meinem Gedankenstrom verankert sind und deswegen die Antworten zwar zutreffen, aber nicht tief gefühlt wirken.Deine antwort wirkt auf mich so als würdest du mir die Antwort geben die ich hören will kann das sein?
Das Fehlen der Tiefe im Fühlen verunsichert. Es gibt nur Gehörtes. Was Anderes kann nicht beschrieben werden.doch darum gehts :) ich verstehe da deine schlussfolgerung nicht. Du schreibst das es nur Gedanken, Gefühle und sehen gibt. und danach zählst du auf das es Geräusche/hören gibt. das ist nicht ganz stimmig.
LG One
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hi One,
Mach erstmal Pause bis Du wieder mehr Zeit hast und dann erklär ich dir ein paar Dinge zu der direkten Erfahrung.
Ja Frustration kann dazu gehören. Kopf hoch :)
Bis dann
Philo
Mach erstmal Pause bis Du wieder mehr Zeit hast und dann erklär ich dir ein paar Dinge zu der direkten Erfahrung.
Ja Frustration kann dazu gehören. Kopf hoch :)
Bis dann
Philo
Du wirst die Wahrheit erkennen,und die Wahrheit wird dich frei machen.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hi Philo,
mir ist aufgefallen, dass ich bei der ICH Untersuchung immer nach einem ICH Satz gesucht habe. Tatsächlich findet sich nach meiner jetzigen Erfahrung der ICH Gedanke aber in einer „bildhaften“ Vorstellung oder auch „räumlichen Verortung“, als würde es hinter den Augen im Stirnbereich „ansässig“ sein. Nun richtet sich die Beobachtung genauer auf diese ICH Vorstellung. Wann und wie dieser Gedanke erscheint.
Gestern im Wald hatte ich folgende Erfahrung: Es kam mir ein Hund entgegengerannt. Das wurde gesehen und kurz danach kam ein kleiner Schreck. Das hat sich so auch im Gedächtnis eingeprägt. Damit ist offensichtlich, dass ein Bild gesehen wurde und leicht zeitverzögert durch Interpretation ein Gefühl ausgelöst wurde. So wurde es erlebt.
Es wird weiter beobachtet.
LG One
mir ist aufgefallen, dass ich bei der ICH Untersuchung immer nach einem ICH Satz gesucht habe. Tatsächlich findet sich nach meiner jetzigen Erfahrung der ICH Gedanke aber in einer „bildhaften“ Vorstellung oder auch „räumlichen Verortung“, als würde es hinter den Augen im Stirnbereich „ansässig“ sein. Nun richtet sich die Beobachtung genauer auf diese ICH Vorstellung. Wann und wie dieser Gedanke erscheint.
Gestern im Wald hatte ich folgende Erfahrung: Es kam mir ein Hund entgegengerannt. Das wurde gesehen und kurz danach kam ein kleiner Schreck. Das hat sich so auch im Gedächtnis eingeprägt. Damit ist offensichtlich, dass ein Bild gesehen wurde und leicht zeitverzögert durch Interpretation ein Gefühl ausgelöst wurde. So wurde es erlebt.
Es wird weiter beobachtet.
LG One
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hi one,
schau nach. was sitzt da? wie kann ein gedanke ansässig sein? wie ist es wirklich
Was ist ein ICH gedanke in der direkten erfahrung?
wäre gut wenn du regelmäßiger schreibst
Liebe grüße,
Philo
Code: Select all
nach meiner jetzigen Erfahrung der ICH Gedanke aber in einer „bildhaften“ Vorstellung oder auch „räumlichen Verortung“, als würde es hinter den Augen im Stirnbereich „ansässig“ sein. Nun richtet sich die Beobachtung genauer auf diese ICH Vorstellung.Was ist ein ICH gedanke in der direkten erfahrung?
wäre gut wenn du regelmäßiger schreibst
Liebe grüße,
Philo
Du wirst die Wahrheit erkennen,und die Wahrheit wird dich frei machen.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Lieber Philo,
es hat lange gebraucht, bis endlich wieder Zeit zum Schreiben gefunden wurde. Das bedeutet aber nicht, dass nicht immer wieder neu geschaut wurde. Es geschieht jeden Tag.
Die letzten zwei Tage war Gelegenheit im Wald zu laufen. Dabei waren diese Fragen die ganze Zeit präsent: Was passiert gerade? Wer tut das? Dabei wurde geschaut wie die Bewegung geschieht. Es wurde in die Beine „geschaut“. Wo würde da ein Steuerungsimpuls sein? Es war keiner zu finden. Es war interessant zu schauen, was passieren würde, wenn eine Steigung kam. Es war nicht Vorhersehbar wie die Bewegung dann stattfinden würde. Es war überraschend zu beobachten, wie sich das Laufen änderte. Da war kein Steuermann. Der Körper lief einfach und weder in den Füßen, noch in den Beinen, noch im Kopf war eine Steuerung erkennbar.
Es wird jetzt am Tage immer mehr in die Handlung geschaut. Bei einfachen Tätigkeiten wie Koffer packen, Anziehen oder Haushaltstätigkeit funktioniert die Handlungsbeobachtung schon vielversprechend. Beim Lesen oder Computerarbeit funktioniert es nicht.
Ganz liebe Grüße!
One
es hat lange gebraucht, bis endlich wieder Zeit zum Schreiben gefunden wurde. Das bedeutet aber nicht, dass nicht immer wieder neu geschaut wurde. Es geschieht jeden Tag.
O ja, es wäre besser und sehr wichtig, aber alle zwei Tage berufsbedingt in einer anderen Stadt macht es leider sehr schwer.Wäre gut, wenn du regelmäßiger schreibst
Natürlich. Beim Schauen ist da nichts zu finden.Schau nach. was sitzt da? wie kann ein Gedanke ansässig sein?
Die letzten zwei Tage war Gelegenheit im Wald zu laufen. Dabei waren diese Fragen die ganze Zeit präsent: Was passiert gerade? Wer tut das? Dabei wurde geschaut wie die Bewegung geschieht. Es wurde in die Beine „geschaut“. Wo würde da ein Steuerungsimpuls sein? Es war keiner zu finden. Es war interessant zu schauen, was passieren würde, wenn eine Steigung kam. Es war nicht Vorhersehbar wie die Bewegung dann stattfinden würde. Es war überraschend zu beobachten, wie sich das Laufen änderte. Da war kein Steuermann. Der Körper lief einfach und weder in den Füßen, noch in den Beinen, noch im Kopf war eine Steuerung erkennbar.
Es wird jetzt am Tage immer mehr in die Handlung geschaut. Bei einfachen Tätigkeiten wie Koffer packen, Anziehen oder Haushaltstätigkeit funktioniert die Handlungsbeobachtung schon vielversprechend. Beim Lesen oder Computerarbeit funktioniert es nicht.
Ganz liebe Grüße!
One
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hi One,
Hab dir ne Pm geschrieben :)
gruß,
Philo
Hab dir ne Pm geschrieben :)
gruß,
Philo
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