What brings you to Liberation Unleashed?
Beginnend mit Eckart Tolles Buch "Jetzt - die Kraft der Gegenwart" vor etlichen Jahren hat mich das Thema Erwachen nicht mehr losgelassen.
Nach diversen anderen Büchern zum Thema bin ich noch immer keinen Schritt weitergekommen. Ich suche Unterstützung, weil ich alleine nicht vorankomme. Wenn es überhaupt ein Vorankommen gibt. Besser gesagt ein Rückbesinnen oder Weglassen oder Durchschauen.
What are you looking for? What do you expect from this?
Also nachdem ich mich viel mit der Theorie befasst habe, bin ich jetzt bei dem Punkt hängengeblieben, dass das "Problem" darin besteht, dass ich mich als getrennte Person, als "ich" empfinde und sehe. Nun soll das ja eine Illusion sein. Das möchte ich erkennen, nicht nur intellektuell.
Ich erhoffe mir davon hauptsächlich eine innere Stabilität, egal was im Außen passiert. Freiheit von Leid. Was sich daraus anschließend von selbst noch ergibt, würde ich mal auf mich zukommen lassen.
What is your past experience in terms of spiritual practices, seeking and inquiry?
Bisherige Erfahrungen?
Der klägliche Versuch, Gedanken zu kontrollieren und in einen Zustand von No-Mind zu kommen und darin zu verweilen. Das wird nix, dazu rattert es viel zu sehr im Kopf. Also Gedankenkontrolle ist abgehakt.
Meditation, längere Zeit ruhig und konzentriert zu sitzen, halte ich auch nicht lange durch. Bin sehr flatterhaft.
Versuche mir nun möglichst häufig bewusst zu werden, was in mir vorgeht, was ich fühle, und diese Gefühle auch zu fühlen.
How ready are you to question your beliefs about who you are and see the truth no matter what?
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my home
Re: my home
Hi :-)
Was bist „Du“, was macht dich aus?
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Wer ist der, der meint bei einem Punkt hängengeblieben zu sein?bin ich jetzt bei dem Punkt hängengeblieben, dass das "Problem" darin besteht,…
Was bist „Du“, was macht dich aus?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Hallo Joram,
danke fürs Antworten.
Ja wer ist hängengeblieben?
Spontan fällt mir natürlich ein: "ich". Das was ich als "ich" empfinde. So eine Art innerer Manager, der mich den ganzen Tag durchs Leben treibt und der mich handeln lässt.
LG Kerstin
danke fürs Antworten.
Ja wer ist hängengeblieben?
Spontan fällt mir natürlich ein: "ich". Das was ich als "ich" empfinde. So eine Art innerer Manager, der mich den ganzen Tag durchs Leben treibt und der mich handeln lässt.
LG Kerstin
Re: my home
Hi Kerstin :-)
Wo sitzt dieses „Ich“?
Ist das „Ich“ die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper?
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Wo sitzt dieses „Ich“?
Ist das „Ich“ die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Ja wenn du so fragst, dann ist das Ich für mich der Körper, die Gedanken und die Gefühle. Alles.Ist das „Ich“ die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper?
Ich war heute z.B. Ski fahren, mein Körper hat in der Loipe Runden gedreht, also war Ich Ski fahren. Wer sonst soll da gewesen sein? Ich erlebe das so.
Mit Gefühlen ist es auch so. Ich habe Angst oder bin wütend, habe dazu Körperempfindungen, das beziehe ich auch auf mich.
Und meine Gedanken sind sowieso das Ich. Komplett. Die sind immer mit im Spiel, egal, was ist.
Wo es sitzt, so als zentrale Instanz, weiß ich auch nicht. Ich kann es nicht "orten"Wo sitzt dieses „Ich“?
Liebe Grüße
Kerstin
Re: my home
„Ich“ kann nicht die Gedanken sein, wenn es die Gedanken erkennt und über sie berichten kann…
„Ich habe gedacht“ bedeutet das „Ich“ und die Gedanken zwei verschiedene Sachen sind…
Das Gleiche mit dem Körper: Wenn ich den Körper erkenne, kann „Ich“ nicht der Körper sein. Dann bin „Ich“ eher das was den Körper „sieht“. Oder?
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„Ich habe gedacht“ bedeutet das „Ich“ und die Gedanken zwei verschiedene Sachen sind…
Das Gleiche mit dem Körper: Wenn ich den Körper erkenne, kann „Ich“ nicht der Körper sein. Dann bin „Ich“ eher das was den Körper „sieht“. Oder?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Joram, ich hab jetzt über deine Antwort geschlafen, aber ich komm nicht damit klar, wie du das meinst.
Kannst du das nochmal anders ausdrücken?
LG Kerstin
Kannst du das nochmal anders ausdrücken?
LG Kerstin
Re: my home
Gerne :-)
„Ich sehe ein Apfel“.
Das bedeutet, dass „Ich“ nicht der Apfel sein kann, dass „Apfel“ und „Ich“ zwei verschiedene Sachen sind. Ich gehe davon aus, dass das einfach zu verstehen ist. Oder?
Wenn jemand sagt: „Ich habe über rosarote Elefanten nachgedacht“, so kann derjenige nicht „seine Gedanken“ sein, oder?
Genau wie mit dem Apfel, „das was die Gedanken erkennt“ und „die Gedanken“, sind zwei verschiedene Objekte.
Ist es klarer geworden?
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„Ich sehe ein Apfel“.
Das bedeutet, dass „Ich“ nicht der Apfel sein kann, dass „Apfel“ und „Ich“ zwei verschiedene Sachen sind. Ich gehe davon aus, dass das einfach zu verstehen ist. Oder?
Wenn jemand sagt: „Ich habe über rosarote Elefanten nachgedacht“, so kann derjenige nicht „seine Gedanken“ sein, oder?
Genau wie mit dem Apfel, „das was die Gedanken erkennt“ und „die Gedanken“, sind zwei verschiedene Objekte.
Ist es klarer geworden?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Das mit dem Apfel verstehe ich. Der ist ja auch außerhalb und getrennt von mir.
Bei den Gedanken über den rosaroten Elefanten ist es schon anders. Die sind in mir und mit denen identifiziere ich mich unbewusst.
Ich kann auch keine Gedanken erkennen oder beobachten, während sie ablaufen, sondern immer nur rückwirkend feststellen, was ich kurz vorher gedacht habe.
LG Kerstin
Bei den Gedanken über den rosaroten Elefanten ist es schon anders. Die sind in mir und mit denen identifiziere ich mich unbewusst.
Ich kann auch keine Gedanken erkennen oder beobachten, während sie ablaufen, sondern immer nur rückwirkend feststellen, was ich kurz vorher gedacht habe.
LG Kerstin
Re: my home
„Die sind in mir“. Somit sind sie, die Gedanken, nicht „Ich“. Oder? ;-)Bei den Gedanken über den rosaroten Elefanten ist es schon anders. Die sind in mir und mit denen identifiziere ich mich unbewusst.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Aha! Ja okay.
Und nein, sie sind nicht ich. Denn ich kann sie beobachten. Wenn auch erst rückwirkend. Jetzt ist das klar.
Und wer beobachtet nun diese Gedanken? Da finde ich nichts greifbares und komme zu keinem Ergebnis.
Kerstin
Und nein, sie sind nicht ich. Denn ich kann sie beobachten. Wenn auch erst rückwirkend. Jetzt ist das klar.
Und wer beobachtet nun diese Gedanken? Da finde ich nichts greifbares und komme zu keinem Ergebnis.
Kerstin
Re: my home
Hi Kerstin,
Schön :-)
Schauen wir die Frage noch mal an:
Wo sitzt dieses „Ich“?
Ist das „Ich“ die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper?
Was wird wirklich erlebt?
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Schön :-)
Schauen wir die Frage noch mal an:
Wo sitzt dieses „Ich“?
Ist das „Ich“ die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper?
Was wird wirklich erlebt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Ein Ich kann ich nicht finden. Das entsteht erst dadurch, dass ich denke und dass das Geplapper im Kopf zu allem und jedem vollautomatisch seinen Kommentar abgibt und es auf sich bezieht. Ohne Gedanken ist da kein Ich.
Wenn ich die Gedanken weglassen könnte, wäre da nur direktes Wahrnehmen meiner unmittelbaren Umgebung, ohne Benennen und Bewerten.
LG Kerstin
Wenn ich die Gedanken weglassen könnte, wäre da nur direktes Wahrnehmen meiner unmittelbaren Umgebung, ohne Benennen und Bewerten.
LG Kerstin
Re: my home
Wie können die Gedanken ein „Ich“ erzeugen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: my home
Gar nicht. Sie sind einfach da und es gibt kein Ich. Das Ich ist auch bloß immer ein Gedanke.
LG Kerstin
LG Kerstin
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