Für mich klingt das was du geschrieben hast wie "End of the line" :-)
Ich werde die Anderen ansprechen, ob sie noch Fragen haben, ob noch Klärungsbedarf da ist.
Bis dann.
Renate
ANdy will auch gedirect pointed werden! ;3
- ANdyofBerlin
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- Joined: Sat May 19, 2012 1:21 am
Re: ANdy will auch gedirect pointed werden! ;3
Danke bis hierher auf jeden Fall für deine Begleitung! :)
Ich bin gern bereit, mich weiteren Fragen zu stellen. :D
Bis bald
Andy
Ich bin gern bereit, mich weiteren Fragen zu stellen. :D
Bis bald
Andy
- ANdyofBerlin
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Re: ANdy will auch gedirect pointed werden! ;3
Da ich bereits auf Facebook als fertig bestätigt wurde und auch hier nun blau bin, möchte ich mich aber nicht um die letzten Fragen drücken, die mir dort noch zum Beantworten gegeben wurden.
So wird die Realität also durch den Filter "Ich" und "Welt" wahrgenommen und auch, dass alles voneinander getrennt ist.
Tatsächlich ist aber alles Eins und die separate Sichtweise schafft eine gefühlte "innere Leere", die nun jeder auf seine Weise versucht zu füllen, in gewisser Weise wird somit jeder zum "Sucher". Manch geht den Weg, es mit Beliebtheit, Berühmtheit, Macht oder Reichtum zu füllen. Andere gehen spirituelle Wege. Manch einer wird kriminell oder gewalttätig.
All dies ist die Suche nach Einheit, wieder im Fluss/Flow zu sein. All dies ist die Suche nach dem Ende der Suche. Wenn gesehen wird, dass das Ich eine Illusion ist, offenbart sich die Einheit als immer dagewesen.
Und so funktioniert der faule Zauber:
Alles wird mit diesem "Ich"-Gedanke in Bezug gesetzt. Wann immer etwas wahrgenommen wird, ob Gedanke oder Gefühl, dem wird auch sogleich der Gedanke "Ich" wie ein Etikett draufgestempelt. Oder mit dem (Gedanken) Ich in Bezug gesetzt.
Beispiel folgt.
Was wirklich passiert: Ein Computer wird gesehen.
Die Illusion: Ich betrachte meinen Computer.
Es kommt der "Ich"-Gedanke also nachträglich mit dazu und so wird die Illusion des Jemand kreiert, der den Computer sehen soll. ("Ich betrachte...")
Dabei kann man den Vorgang des Betrachtens, der von diesem Jemand gemacht werden müsste, gar nicht wahrnehmen. Es gibt nicht das Betrachten, es gibt nur Betrachtung. Kurz: Wahrnehmung. Und die braucht keinen "Macher", sie geschieht von selbst. Selbst alles, was wahrgenommen wird ist letztlich nichts weiter als Wahrnehmung. Das Sehen, das Gesehene und der Seher sind Eins. Dies gilt für alle Sinne.
Außerdem erschafft er Ich-Gedanke je nach Situation auch einen weiteren Gedanken - Besitztum. ("...meinen Computer.")
Entscheidungen passieren aufgrund eines Impulses (Wucht in eine bestimmte Richtung/ Reaktion der Sinnesorgane die dann wieder Denken und Handeln hervorruft) welcher gewöhnlich Gedankenketten zur Folge hat und damit auch Gefühle, bis eine Entscheidung getroffen wird. Mancher Impuls führt direkt zu einem Gefühl und dann zu einer Reaktion.
Das Leben geschieht im freien Fall. Es ist ein Impuls. Es gibt keinen beobachtbaren Planer.
Leben geschieht einfach.
Mich hat überzeugt, immer wieder zu beobachten, wie Entscheidungen entstehen und ob ich sie wirklich gemacht habe. Selbst bei überzeugend wirkenden Handlungen (gezielte Körperbewegung) konnte ich letztlich kein Ich als Erschaffer des Urgedanken/Urbefehls finden, der diese steuert.
Auch Verurteilung und Selbstverurteilung werden als unnötig durchschaut, denn es wird gesehen, dass es so etwas wie einen freien Willen nicht gibt. Was nicht bedeutet, dass man Mörder nicht einsperren muss. Ein wildes oder tollwütiges Tier hat auch nichts in der Wohnung zu suchen. ;)
Der Verstand verklärt mit Benennung alles zu leblosen Objekten und formt den abgeklärten Alltagsblick. Dies nimmt nun eine Wendung: Das Schöne in den kleinen Dingen wird mehr gesehen. Generell Schönheit an sich, ein Staunen über das Leben und was geschieht und den Moment wird erlebt. Alles wird plötzlich ein Wunder und ein Mysterium. Liebe wächst. Willkommen im Nimmerland. :)
A propos Moment: Das Ganze Leben spielt sich in diesem Moment ab und alles, was nicht gerade offensichtlich wahrgenommen wird ist nichts als eine Geschichte. Sogar das was in der Wahrnehmung erscheint ist eine Interpretation de dual denkenden (Trennenden) Verstandes und eine Geschichte. Dies kann mitunter auch gesehen werden.
Damit wären wir beim letzten Vorteil, der aber auch ein Nachteil sein kann.
Viele für real gehaltenen Gedanken (mit den daraus resultierten Gefühlen) entpuppen sich als Geschichten. Als Storys. Viel Leid fällt dabei weg. Der lebendige Moment lädt ein, sich in ihn zu entspannen.
Allerdings fallen auch Geschichten weg, die liebgewonnen waren. Dies kann zu Gefühlen der Enttäuschung fühlen. Da ist es wichtig, sich zu fragen, wer enttäuscht ist. Was ist hinter dem Gefühl? Ist da nur Enttäuschung oder auch jemanden, dem sie passiert?
Und es kann vor Augen gehalten werden, dass eine Ent-Täuschung das Ende einer Täuschung ist.
Last but not least:
Es wird erkannt, dass alles eine Einheit ist.
Dadurch steigert sich das Wohlbefinden, das Gefühl mit allem Eins zu sein, Zuhause zu sein. Innere Leere wird sozusagen gestopft. Es beantwortet auch viele Fragen, die im Laufe des Lebens eventuell aufgekommen waren. Sogar die Angst vor dem Tod wird geschmälert. (Bei einigen wie man hört gar genommen).
Für einen ehrlich interessierten Menschen würde ich es zumindest im Ansatz wie in Punkt 2 erklären. Allerdings nicht brachial und schon gar nicht alles auf einmal. Wie soll das geglaubt und damit umgegangen werden? Das würde eher abschrecken.
Viel besser ist es, wenn dann immer nur ein wenig zu erklären und vor allem durch Fragen den Interessierten selber nachforschen zu lassen. Learning by living sozusagen. :)
Nein. Nur als Gedanke oder Gefühl. Sie hat eine "Phantomschmerz-Realität". Es existiert nicht wirklich als eigene Instanz, die macht oder entscheidet, wird aber so in der Wahrnehmung gefühlt und "ausgespielt".1. Gibt es ein Ich in irgendeiner Form oder Zustand?
Das "Ich" ist eine Illusion. Genauer gesagt nur ein Gedanke. Er wurde als Kind erlernt und teilt den eigenen Organismus vom Rest der Welt im momentanen Wahrnehmugsraum, den wir in der Story als Verstand kennen.2. Erkläre, wie das "ich" funktioniert, und wie es kam, dass du es durchschaut hast. Was hat dich überzeugt?
So wird die Realität also durch den Filter "Ich" und "Welt" wahrgenommen und auch, dass alles voneinander getrennt ist.
Tatsächlich ist aber alles Eins und die separate Sichtweise schafft eine gefühlte "innere Leere", die nun jeder auf seine Weise versucht zu füllen, in gewisser Weise wird somit jeder zum "Sucher". Manch geht den Weg, es mit Beliebtheit, Berühmtheit, Macht oder Reichtum zu füllen. Andere gehen spirituelle Wege. Manch einer wird kriminell oder gewalttätig.
All dies ist die Suche nach Einheit, wieder im Fluss/Flow zu sein. All dies ist die Suche nach dem Ende der Suche. Wenn gesehen wird, dass das Ich eine Illusion ist, offenbart sich die Einheit als immer dagewesen.
Und so funktioniert der faule Zauber:
Alles wird mit diesem "Ich"-Gedanke in Bezug gesetzt. Wann immer etwas wahrgenommen wird, ob Gedanke oder Gefühl, dem wird auch sogleich der Gedanke "Ich" wie ein Etikett draufgestempelt. Oder mit dem (Gedanken) Ich in Bezug gesetzt.
Beispiel folgt.
Was wirklich passiert: Ein Computer wird gesehen.
Die Illusion: Ich betrachte meinen Computer.
Es kommt der "Ich"-Gedanke also nachträglich mit dazu und so wird die Illusion des Jemand kreiert, der den Computer sehen soll. ("Ich betrachte...")
Dabei kann man den Vorgang des Betrachtens, der von diesem Jemand gemacht werden müsste, gar nicht wahrnehmen. Es gibt nicht das Betrachten, es gibt nur Betrachtung. Kurz: Wahrnehmung. Und die braucht keinen "Macher", sie geschieht von selbst. Selbst alles, was wahrgenommen wird ist letztlich nichts weiter als Wahrnehmung. Das Sehen, das Gesehene und der Seher sind Eins. Dies gilt für alle Sinne.
Außerdem erschafft er Ich-Gedanke je nach Situation auch einen weiteren Gedanken - Besitztum. ("...meinen Computer.")
Entscheidungen passieren aufgrund eines Impulses (Wucht in eine bestimmte Richtung/ Reaktion der Sinnesorgane die dann wieder Denken und Handeln hervorruft) welcher gewöhnlich Gedankenketten zur Folge hat und damit auch Gefühle, bis eine Entscheidung getroffen wird. Mancher Impuls führt direkt zu einem Gefühl und dann zu einer Reaktion.
Das Leben geschieht im freien Fall. Es ist ein Impuls. Es gibt keinen beobachtbaren Planer.
Leben geschieht einfach.
Mich hat überzeugt, immer wieder zu beobachten, wie Entscheidungen entstehen und ob ich sie wirklich gemacht habe. Selbst bei überzeugend wirkenden Handlungen (gezielte Körperbewegung) konnte ich letztlich kein Ich als Erschaffer des Urgedanken/Urbefehls finden, der diese steuert.
Es fühlt sich sehr befreiend an und leichter. Da es keinen Steuermann gibt, kann sich das Leben leben, ohne dass dauernd das Gefühl da ist, man müsse lenken. Die Hand kann vom Steuer bleiben. :)3. Wie fühlt es sich an, erwacht, d.h. von dieser Vorstellung befreit zu sein?
Auch Verurteilung und Selbstverurteilung werden als unnötig durchschaut, denn es wird gesehen, dass es so etwas wie einen freien Willen nicht gibt. Was nicht bedeutet, dass man Mörder nicht einsperren muss. Ein wildes oder tollwütiges Tier hat auch nichts in der Wohnung zu suchen. ;)
Der Verstand verklärt mit Benennung alles zu leblosen Objekten und formt den abgeklärten Alltagsblick. Dies nimmt nun eine Wendung: Das Schöne in den kleinen Dingen wird mehr gesehen. Generell Schönheit an sich, ein Staunen über das Leben und was geschieht und den Moment wird erlebt. Alles wird plötzlich ein Wunder und ein Mysterium. Liebe wächst. Willkommen im Nimmerland. :)
A propos Moment: Das Ganze Leben spielt sich in diesem Moment ab und alles, was nicht gerade offensichtlich wahrgenommen wird ist nichts als eine Geschichte. Sogar das was in der Wahrnehmung erscheint ist eine Interpretation de dual denkenden (Trennenden) Verstandes und eine Geschichte. Dies kann mitunter auch gesehen werden.
Damit wären wir beim letzten Vorteil, der aber auch ein Nachteil sein kann.
Viele für real gehaltenen Gedanken (mit den daraus resultierten Gefühlen) entpuppen sich als Geschichten. Als Storys. Viel Leid fällt dabei weg. Der lebendige Moment lädt ein, sich in ihn zu entspannen.
Allerdings fallen auch Geschichten weg, die liebgewonnen waren. Dies kann zu Gefühlen der Enttäuschung fühlen. Da ist es wichtig, sich zu fragen, wer enttäuscht ist. Was ist hinter dem Gefühl? Ist da nur Enttäuschung oder auch jemanden, dem sie passiert?
Und es kann vor Augen gehalten werden, dass eine Ent-Täuschung das Ende einer Täuschung ist.
Last but not least:
Es wird erkannt, dass alles eine Einheit ist.
Dadurch steigert sich das Wohlbefinden, das Gefühl mit allem Eins zu sein, Zuhause zu sein. Innere Leere wird sozusagen gestopft. Es beantwortet auch viele Fragen, die im Laufe des Lebens eventuell aufgekommen waren. Sogar die Angst vor dem Tod wird geschmälert. (Bei einigen wie man hört gar genommen).
Bezweifelt und nichts von alldem gehört hat? Den würde ich eigentlich nicht weiter damit behelligen. Das Leben wird schon entscheiden, ob und wenn ja wann der/diejenige reif ist, die Wahrheit wissen zu wollen.4. Wie würdest du das jemandem erklären, der noch nie die Existenz eines eigenständigen "Ichs" bezweifelt hat und nichts von alldem gehört hat?
Für einen ehrlich interessierten Menschen würde ich es zumindest im Ansatz wie in Punkt 2 erklären. Allerdings nicht brachial und schon gar nicht alles auf einmal. Wie soll das geglaubt und damit umgegangen werden? Das würde eher abschrecken.
Viel besser ist es, wenn dann immer nur ein wenig zu erklären und vor allem durch Fragen den Interessierten selber nachforschen zu lassen. Learning by living sozusagen. :)
Re: ANdy will auch gedirect pointed werden! ;3
Hallo Andy,
danke für deine abschließenden Worte,
schön, dass dich der Austausch in LU zum klaren Sehen gebracht hat.
Liebe Grüße
Renate
danke für deine abschließenden Worte,
schön, dass dich der Austausch in LU zum klaren Sehen gebracht hat.
Liebe Grüße
Renate
- ANdyofBerlin
- Posts: 30
- Joined: Sat May 19, 2012 1:21 am
Re: ANdy will auch gedirect pointed werden! ;3
Vielen Dank. Ich freu mich! :)
Ein paar Rechtschreibfehler hatten sich übrigens eingeschlichen, diese kläre ich noch schnell auf.
Unter 1.
Sie hat eine "Phantomschmerz-Realität" = Es hat eine "Phantomschmerz-Realität"
Unter 2.
Manch geht den Weg,... = Mancher geht den Weg,...
Außerdem erschafft er Ich-Gedanke je nach Situation = Außerdem erschafft der Ich-Gedanke je nach Situation
Unter 3.
...wahrgenommen wird ist nichts als eine Geschichte. = wahrgenommen wird, ist nichts als eine Geschichte.
Sogar das was in der Wahrnehmung erscheint ist eine Interpretation de dual denkenden... = Sogar das, was in der Wahrnehmung erscheint, ist eine Interpretation des dual denkenden...
Damit wären wir beim letzten Vorteil, ... = Damit wären wir beim vorletzten Vorteil, ...
Ist da nur Enttäuschung oder auch jemanden, dem sie passiert? = Ist da nur Enttäuschung oder auch jemand, dem sie passiert?
Ein paar Rechtschreibfehler hatten sich übrigens eingeschlichen, diese kläre ich noch schnell auf.
Unter 1.
Sie hat eine "Phantomschmerz-Realität" = Es hat eine "Phantomschmerz-Realität"
Unter 2.
Manch geht den Weg,... = Mancher geht den Weg,...
Außerdem erschafft er Ich-Gedanke je nach Situation = Außerdem erschafft der Ich-Gedanke je nach Situation
Unter 3.
...wahrgenommen wird ist nichts als eine Geschichte. = wahrgenommen wird, ist nichts als eine Geschichte.
Sogar das was in der Wahrnehmung erscheint ist eine Interpretation de dual denkenden... = Sogar das, was in der Wahrnehmung erscheint, ist eine Interpretation des dual denkenden...
Damit wären wir beim letzten Vorteil, ... = Damit wären wir beim vorletzten Vorteil, ...
Ist da nur Enttäuschung oder auch jemanden, dem sie passiert? = Ist da nur Enttäuschung oder auch jemand, dem sie passiert?
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