Hallo Daniel,
Die Welt betrachtet sich selbst.
Beschreibe die aktuelle Erfahrung davon, wie die Welt sich selbst betrachtet.
"Ich" sitze am Fluss und beobachte den Wind in den Bäumen.
Das Sehen geschieht. Der Baum ist da und der Körper mit den Augen ist da. Beides entspringt der Welt und betratet sich dadurch. Ich bin du. Du liest den Text den "ich" geschrieben habe. Wir beide sind teil dieser Welt. Zwischen uns ist keine Trennung.
Wahrnehmung wird Jetzt gemacht. Gedanken werden Jetzt wahrgenommen.
Wird Wahrnehmung gemacht? Ist ein Wahrnehmer in der Wahrnehmung? Ohne Annahme und gedankliches hinzufügen...jetzt...ist da ein Wahrnehmer in der Wahrnehmung? Was ist gewahr? Ist da irgendetwas, das gewahr ist? Ist da irgend etwas, das „gewahr sein“ ausführt?
Nein kein Wahrnehmer. Der Wahrnehmer ist wenn schon das wahrgenommene selbst. Niemand der wahrgenommen wird oder es tut. Genauso nimmt es niemand gewahr.
Nur wenn die Vorstellung, ein Gedanke, wahrgenommen wird, entsteht im Gedachten eine Illusion, eine Trennung.
Diese ist aber nur etwas erdachtes, nichts echtes. Der Denker oder das "Ich" ist ein Gedanke.
In diesem Moment erscheinen Buchstaben, werden einfach geschrieben auf der Tastatur ohne jeden Gedanken oder "Ich" , ohne jeden Denker. Sie entstehen einfach auf dem Bildschirm und die Augen verfolgen den Text. Die Worte und Buchstaben landen auf dem weißen Bildschirm. Alles geschieht automatisch. Das Tippen auf der Tastatur passiert einfach. Ohne jegliche Kontrolle was als nächstes hier geschrieben wird.
Liebe Grüße
Daniel