Hallo,
Ich beschäftige mich seit ein paar Wochen mit der Idee, dass was ich als „ich“ bezeichne in irgendeiner Weise nicht existiert und dass ich es sehen können sollte.
Was ich sehr schnell verstanden habe ist dass man mit reinem verstehen und denken nicht da hinter kommen kann. Meditieren ist auch nicht der richtige Weg.
Vor ein paar Wochen habe ich mir vorgenommen dass ich so lange versuchen werde die Illusion zu sehen bis ich es schaffe, keine Rücksicht auf die unangenehmen Gefühle. Wenn das so natürlich gewesen wäre, würde ich nicht hier sein. Das Experiment dauerte ungefähr eine Woche. Habe mir eine Depression eingefangen und war gezwungen aufzugeben.
Aber die ganze Theorie dass „ich“ nicht existiere klingt für mich so logisch und klar, darum mochte ich dieser Sache noch einen Versuch geben.
Was ich in dieser ganzen Zeit beobachtet habe bestätigt dass ein „ich“ nicht existiert. Sehen passiert. Gedanken kommen und gehen wie sie es möchten. Die Umwelt und Erfahrungen bilden, dass was „ich“ als Denken bezeichne. Es gibt niemanden der bewusst etwas denkt. Um etwas auf dieser Tastatur zu schreiben wird kein „ich“ benutzt. Habe auch keinen Ort in mir gefunden wo „ich“ wäre.
Wenn ich meinen Handlungen freien Lauf lasse(als ob sie das nicht wären) und dann versuche „ich“, das Gefühl von mir, den Teil den mein Körper als „ich“ erfindet ins Spiel zu bringen, ändert sich nichts. Die Handlung bleibt die selbe. Alles passiert weiter.
Das ist glaube ich auch alles relevante was ich zum Thema „ich“ sagen kann. Offensichtlich stimmt was mit meinen Beobachtungen doch nicht.
Zu den Vorstellungen kann ich sagen dass ich viel zu lange fantasiert habe wie dass sein muss wenn man die Illusion durchschaut hat. Mochte diesen Schmerz los werden. Sehe nichts wichtigeres.
Bin sehr motiviert bis zum Ende hier zu bleiben.
Pointing mit Janchuk
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Janchuk,
im Moment sind die Begleiter sehr Ausgelastet. Wir machen diese Begleitung neben unseren
täglichen Verpflichtungen und da ist dann manchmal mehr Raum und manchmal eben weniger.
Sobald jemand die Zeit findet wird er/sie sich melden.
Bis dahin können dir die vorhandenen Beiträge vielleicht schon etwas weiterhelfen
Liebe Grüße
Renate
im Moment sind die Begleiter sehr Ausgelastet. Wir machen diese Begleitung neben unseren
täglichen Verpflichtungen und da ist dann manchmal mehr Raum und manchmal eben weniger.
Sobald jemand die Zeit findet wird er/sie sich melden.
Bis dahin können dir die vorhandenen Beiträge vielleicht schon etwas weiterhelfen
Liebe Grüße
Renate
Re: Pointing mit Janchuk
Hi Janchuk,
meine Empfehlung: Lies die abgeschlossenen Dialoge http://liberationunleashed.com/nation/v ... m.php?f=22
und mach die Fragen/Übungen mit.
Letztendlich musst Du in Deinem Erleben die Wirklich-keit finden.
Wir helfen dabei <3
meine Empfehlung: Lies die abgeschlossenen Dialoge http://liberationunleashed.com/nation/v ... m.php?f=22
und mach die Fragen/Übungen mit.
Letztendlich musst Du in Deinem Erleben die Wirklich-keit finden.
Wir helfen dabei <3
Erster Schritt
Hallo Janchuk,
schön das du hier bist!
Hier geht es um eine einzige Frage und deren Beantwortung - gibt es ein ich oder nicht?
Wir glauben alles mögliche über "ich" zu wissen. Doch was ist wirklich?.
Doch was findet sich "jenseits" des Wissens?
Ich oder kein ich?
Wer oder was lebt? Liest? Fühlt?
Ist da ein Jemand/Niemand? Oder ist da ...vielleicht...
einfach...
einfach sehen?
einfach fühlen?
einfach ...
Darum geht es.
Sehen! Nicht wissen. Nicht glauben. Vorstellen. Denken.
Nein - sehen! Zu 100%. Klar, ohne Zweifel - Direkt.
Die Regeln für unseren Dialog sind einfach.
100% Ernsthafthaftigkeit und Ehrlichkeit bringen dich direkt bis zur schwelle. Und hinüber.
100% verwendest du darauf, alles was ich sage genauestens zu untersuchen.
Glaube mir nicht(s)!
Untersuche, erforsche - erfahre. Und wann immer du dir der Antwort absolut sicher bist, schreibe.
Gibt es von deiner Seite noch Fragen bevor wir beginnen?
schön das du hier bist!
Hier geht es um eine einzige Frage und deren Beantwortung - gibt es ein ich oder nicht?
Wir glauben alles mögliche über "ich" zu wissen. Doch was ist wirklich?.
Doch was findet sich "jenseits" des Wissens?
Ich oder kein ich?
Wer oder was lebt? Liest? Fühlt?
Ist da ein Jemand/Niemand? Oder ist da ...vielleicht...
einfach...
einfach sehen?
einfach fühlen?
einfach ...
Darum geht es.
Sehen! Nicht wissen. Nicht glauben. Vorstellen. Denken.
Nein - sehen! Zu 100%. Klar, ohne Zweifel - Direkt.
Die Regeln für unseren Dialog sind einfach.
100% Ernsthafthaftigkeit und Ehrlichkeit bringen dich direkt bis zur schwelle. Und hinüber.
100% verwendest du darauf, alles was ich sage genauestens zu untersuchen.
Glaube mir nicht(s)!
Untersuche, erforsche - erfahre. Und wann immer du dir der Antwort absolut sicher bist, schreibe.
Gibt es von deiner Seite noch Fragen bevor wir beginnen?
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Lars,
jetzt werde ich auch benachrichtigt wenn ein neuer Post erscheint.
Wir bleiben aber dabei dass man mindestens einmal pro Tag schreiben muss?
Keine weitere Fragen von meiner Seite.
jetzt werde ich auch benachrichtigt wenn ein neuer Post erscheint.
Wir bleiben aber dabei dass man mindestens einmal pro Tag schreiben muss?
Keine weitere Fragen von meiner Seite.
Re: Pointing mit Janchuk
Ja, schreibe bitte einmal pro Tag. Ich werde, natürlich, ebenfalls mind. 1x pro Tag schreiben!
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Janchuk,
schön, dass Du so geduldig gewartet hast! Was immer auch im Laufe des Pointings passiert - hier ist der Ort um all das zu untersuchen, was hoch kommt. Und hier (sowohl hier im Forum als auch HIER, wo diese Worte jetzt gerade gelesen werden) soll für diese Zeit alles erlaubt und sein dürfen.
Lass uns also keine Zeit mehr verschwenden und einsteigen!
Dies ist eine Einbahnstrasse, lieber Janchuk. Sie geht nur in eine einzige Richtung. Kein Weg zurück. Du willst es wissen!
Und dann - die Depression. Verstehe ich richtg, dass die Depression / hochkommende Gefühle ein weiteres Sehen verhinderten? Belastet Dich dies nach wie vor? Manchmal kann es wichtig sein, sich bestimmten Gefühlen intensiver zu widmen, ihnen als "guter Gastgeber" alle Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn es da irgendwo "hängt" und Du bewusst oder nicht etwas unterdrückst, scheinbar unangenehme Gefühle nicht fühlen willst, kann das evtl. ein "Sehen" erschweren. Deswegen - wenn es Dich momentan sehr belastet, können wir uns das gerne genauer anschauen...
Das soll erst einmal als Einstieg reichen. Beschreibe alles so klar und eindeutig wie möglich. Messerscharf - ohne etwas zurück zu halten!
Liebe,
Lars
schön, dass Du so geduldig gewartet hast! Was immer auch im Laufe des Pointings passiert - hier ist der Ort um all das zu untersuchen, was hoch kommt. Und hier (sowohl hier im Forum als auch HIER, wo diese Worte jetzt gerade gelesen werden) soll für diese Zeit alles erlaubt und sein dürfen.
Lass uns also keine Zeit mehr verschwenden und einsteigen!
Woher kam der Impuls, die Existenz des Ich's anzuzweifeln? Gibt es dazu eine Vorgeschichte? Schreibe doch bitte ein wenig darüber!Ich beschäftige mich seit ein paar Wochen mit der Idee, dass was ich als „ich“ bezeichne in irgendeiner Weise nicht existiert und dass ich es sehen können sollte.
Sehr sehr interessant, was Du da beschreibst, Janchuk. Und ich würde sogar sagen wollen - grossartig. Die perfekte "Vorarbeit"! Da ist also der Zweifel, dass das "Ich" nicht existiert und Du hast viel Zeit und Energie darauf verwendet, nachzuschauen. "Ist da Wer?" Und trotz der scheinbaren "Niederlage" lässt es Dich nicht wirklich los. Mein Eindruck ist, dass Du gar nicht mehr anders kannst - Du MUSST...Was ich sehr schnell verstanden habe ist dass man mit reinem verstehen und denken nicht da hinter kommen kann. Meditieren ist auch nicht der richtige Weg.
Das Experiment dauerte ungefähr eine Woche. Habe mir eine Depression eingefangen und war gezwungen aufzugeben.
Habe auch keinen Ort in mir gefunden wo „ich“ wäre.
Dies ist eine Einbahnstrasse, lieber Janchuk. Sie geht nur in eine einzige Richtung. Kein Weg zurück. Du willst es wissen!
Und dann - die Depression. Verstehe ich richtg, dass die Depression / hochkommende Gefühle ein weiteres Sehen verhinderten? Belastet Dich dies nach wie vor? Manchmal kann es wichtig sein, sich bestimmten Gefühlen intensiver zu widmen, ihnen als "guter Gastgeber" alle Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn es da irgendwo "hängt" und Du bewusst oder nicht etwas unterdrückst, scheinbar unangenehme Gefühle nicht fühlen willst, kann das evtl. ein "Sehen" erschweren. Deswegen - wenn es Dich momentan sehr belastet, können wir uns das gerne genauer anschauen...
Das soll erst einmal als Einstieg reichen. Beschreibe alles so klar und eindeutig wie möglich. Messerscharf - ohne etwas zurück zu halten!
Liebe,
Lars
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Lars,
Wenn du mich über die Vorgeschichte fragst kommen unangenehme Gefühle hoch...
Vor meinem Abitur habe ich mir eine Frage gestellt: Was soll ich mit meinem Leben machen? Die Vorstellung dass ich die nächsten 50 Jahre 5 Tage gegen 2 freie Tage austauschen müsste, um dann mit 60 ruhig sterben zu können war mir nicht gut genug. So habe ich angefangen nach Antworten zu suchen. Habe vieles gelesen und vieles gesehen.
Doch, das alles gab mir keinen wirklichen Frieden, es fehlte immer was.
So, nach 2 Jahren, eines Tages in den Tiefen des Internets kam Ich auf ein paar Blogs die behaupteten dass ich nicht existiere…
Wenn das Wirklichkeit wäre, dann würde das eine verdammt große „Antwort“ sein. Vielleicht die wichtigste. Aber es gab nur einen Weg um es herauszufinden, so bin ich hier hergekommen.
Und ja, Ich MUSS es herausfinden.
Die Depression war schlimm genug, dass mein drang nach Wahrheit verschwandt. Lieber in Illusion leben als gar nicht.
Ich bin mir nicht sicher was mit mir am Ende passiert ist, aber am Anfang des Sehens hatte ich den Eindruck dass plötzlich meine Gedanken und Körper(Emotionen) mich davon abhalten möchten nur einen Blick auf… was ich nicht sehen kann zu werfen, so zu sagen. Meine Gedanken haben sich über alles andere interessiert, nur das Thema „Ich“ war verboten. Die Emotionen waren wirklich unangenehm. Manchmal Druck im Körper in verschiedenen stellen, manchmal Angst. Mit der Zeit wurden sie schlimmer: „Ich verliere Zeit, Ich habe es nicht geschafft, andere konnten es besser…usw.“
Mein jetziger Emotioneller Zustand ist ganz gut. Fühle mich bestens. Habe in den letzten Tagen ein etwas leichtes Sehen versucht. Ich habe mir angeschaut wie meine Gedanken kommen und gehen. Wie die Beziehung zwischen meinen Gedanken und Emotionen im Körper funktioniert. Das einschlafen fällt mir leichter. Werde nicht so leicht von den Gedanken mitgerissen.
Wenn ich klarer oder eindeutiger erzählen sollte sag bescheid ;d.
Liebe Grüße,
Janchuk
Wenn du mich über die Vorgeschichte fragst kommen unangenehme Gefühle hoch...
Vor meinem Abitur habe ich mir eine Frage gestellt: Was soll ich mit meinem Leben machen? Die Vorstellung dass ich die nächsten 50 Jahre 5 Tage gegen 2 freie Tage austauschen müsste, um dann mit 60 ruhig sterben zu können war mir nicht gut genug. So habe ich angefangen nach Antworten zu suchen. Habe vieles gelesen und vieles gesehen.
Doch, das alles gab mir keinen wirklichen Frieden, es fehlte immer was.
So, nach 2 Jahren, eines Tages in den Tiefen des Internets kam Ich auf ein paar Blogs die behaupteten dass ich nicht existiere…
Wenn das Wirklichkeit wäre, dann würde das eine verdammt große „Antwort“ sein. Vielleicht die wichtigste. Aber es gab nur einen Weg um es herauszufinden, so bin ich hier hergekommen.
Und ja, Ich MUSS es herausfinden.
Die Depression war schlimm genug, dass mein drang nach Wahrheit verschwandt. Lieber in Illusion leben als gar nicht.
Ich bin mir nicht sicher was mit mir am Ende passiert ist, aber am Anfang des Sehens hatte ich den Eindruck dass plötzlich meine Gedanken und Körper(Emotionen) mich davon abhalten möchten nur einen Blick auf… was ich nicht sehen kann zu werfen, so zu sagen. Meine Gedanken haben sich über alles andere interessiert, nur das Thema „Ich“ war verboten. Die Emotionen waren wirklich unangenehm. Manchmal Druck im Körper in verschiedenen stellen, manchmal Angst. Mit der Zeit wurden sie schlimmer: „Ich verliere Zeit, Ich habe es nicht geschafft, andere konnten es besser…usw.“
Mein jetziger Emotioneller Zustand ist ganz gut. Fühle mich bestens. Habe in den letzten Tagen ein etwas leichtes Sehen versucht. Ich habe mir angeschaut wie meine Gedanken kommen und gehen. Wie die Beziehung zwischen meinen Gedanken und Emotionen im Körper funktioniert. Das einschlafen fällt mir leichter. Werde nicht so leicht von den Gedanken mitgerissen.
Wenn ich klarer oder eindeutiger erzählen sollte sag bescheid ;d.
Liebe Grüße,
Janchuk
Re: Pointing mit Janchuk
Lieber Janchuk,
Dein Schauen und Beschreiben ist perfekt - genau das braucht es. Klar und eindeutig. Danke!
Auf einige Punkte aus Deinem letzten Beitrag gehe ich "gleich" noch ein. Schauen wir jedoch zu erst auf die Gefühle und Gedanken.
Schau Dir dies mal genauer an - lass es "rein". Lass es quasi "Atmen":
Gedanken beurteilen - alles. Gedanken, Empfindungen und Gefühle... bedingen eine Vorstellung davon, wie es sein sollte - nicht, wie es wirklich ist!
Ein teuflischer Kreislauf. Denn mit jedem Beurteilen wird der Kreislauf gestärkt, am Leben gehalten - in all dem ist die Idee lebendig, dass dies einem "Ich" widerfährt. "Ich", dass sich schützen muss vor allem, was nicht angenehm erscheint. "Ich" das eine Wahl hat - "ich kann so oder so leben". "Ich", dass nach einem Ausweg sucht... "Ich", dass fast alles kontrollieren kann, glaubt die Kontrolle zu haben - über Gefühle, Gedanken, Empfindungen.
Dazu Deine Schilderungen:
In Liebe,
Lars
Dein Schauen und Beschreiben ist perfekt - genau das braucht es. Klar und eindeutig. Danke!
Auf einige Punkte aus Deinem letzten Beitrag gehe ich "gleich" noch ein. Schauen wir jedoch zu erst auf die Gefühle und Gedanken.
Schau Dir dies mal genauer an - lass es "rein". Lass es quasi "Atmen":
Gedanken beurteilen - alles. Gedanken, Empfindungen und Gefühle... bedingen eine Vorstellung davon, wie es sein sollte - nicht, wie es wirklich ist!
Ein teuflischer Kreislauf. Denn mit jedem Beurteilen wird der Kreislauf gestärkt, am Leben gehalten - in all dem ist die Idee lebendig, dass dies einem "Ich" widerfährt. "Ich", dass sich schützen muss vor allem, was nicht angenehm erscheint. "Ich" das eine Wahl hat - "ich kann so oder so leben". "Ich", dass nach einem Ausweg sucht... "Ich", dass fast alles kontrollieren kann, glaubt die Kontrolle zu haben - über Gefühle, Gedanken, Empfindungen.
Dazu Deine Schilderungen:
- Vorstellung/Idee - "so will ich nicht die nächsten 50 Jahre leben"
Gefühle/Empfindungen im Körper zB - Unruhe, Enge, Anspannung, Angst, Wut, Trauer - Verzweiflung, Hilflosigkeit
Gedanken in Form von Urteilen - "es sollte anders sein", "ich will das nicht (das Gefühl, die Empfindung zB.), "es muss doch noch was anderes geben"
Gedanken - Suche nach Ausweg (spiritueller Weg/Suche!) um die unangenehmen Gefühle nicht fühlen zu müssen (!!!)
- Erfahrung/Gefühl - Schmerz, Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Machtlosigkeit...
Gedanke/Bewertung - "darf/soll nicht sein" - meist in der Kindheit/Eltern - "du sollst nicht/darfst nicht/dir ist nicht erlaubt"
Vorstellung/Idee - "wenn diese oder jene Gefühle hochkommen, kann ich nicht Sehen was wirklich ist", "bin ich falsch/nicht richtig/nicht liebenswert"
Gefühl/Empfindung im Körper zB. - Enge, Trauer, Wut... - Widerstand, Verzweiflung, Angst...
Gedanke/Urteil - "es sollte anders sein", "erst muss ich mich wieder besser fühlen und dann...", ...
Gedanke/Urteil - "suche nach Ausweg" - unangehmene Gefühle ignorieren, unterdrücken, ersetzen, intellektualiseren
Gefühl - zB. Entspannung, "mir geht es besser" - der vorhergehende Gedanke "suche nach Ausweg" wird scheinbar bestätigt - die Idee/das Urteil verstärkt
In Liebe,
Lars
Re: Pointing mit Janchuk
Damit kein Missverständnis entsteht, habe ich hier 2 Stellen abgeändert:
Gedanken beurteilen - alles. Gedanken, Empfindungen und Gefühle... Und diese be- und verurteilenden Gedanken bedingen eine Vorstellung davon, wie es sein sollte - nicht, wie es wirklich ist!
Ein teuflischer Kreislauf. Denn mit jedem Beurteilen wird der Kreislauf gestärkt, am Leben gehalten - in all dem ist die Idee lebendig, dass dies einem "Ich" widerfährt. "Ich", dass sich schützen muss vor allem, was nicht angenehm erscheint. "Ich" das eine Wahl hat - "ich kann so oder so leben". "Ich", dass nach einem Ausweg sucht... "Ich", dass scheinbar fast alles kontrollieren kann, glaubt die Kontrolle zu haben - über Gefühle, Gedanken, Empfindungen.
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Lars,
Intellektuelles Verständnis von dem was du gesagt hast = > viel Gefühl von Hilflosigkeit.
Brauche noch ein bisschen Zeit.
Gebe dir Morgen eine bessere Antwort.
Liebe Grüße,
Janchuk
Intellektuelles Verständnis von dem was du gesagt hast = > viel Gefühl von Hilflosigkeit.
Brauche noch ein bisschen Zeit.
Gebe dir Morgen eine bessere Antwort.
Liebe Grüße,
Janchuk
Hoffnungslosigkeit
Hallo Janchuk,
kein Problem - solange Du "dran" bleibst, nimm Dir die Zeit die es braucht!
Versuche nicht zu sehr, verstehen zu wollen!
Hoffnungslosigkeit - beschreibe wie diese aussieht, sich anfühlt. Lass sie hochkommen, heisse sie willkommen. Sei ein guter Gastgeber. Schau Dir an, was sie zu sagen hat. Geh quasi "in die Mitte" des Gefühls und lass Dich nicht vom Sturm, der vielleicht gerade aufkommt, von Deinem "Ziel" abbringen.
Schreibe Dir, wenn es sich richtig anfühlt, alles von "der Seele"... hier ist ein guter Ort dafür.
Ich bin hier.
In Liebe,
Lars
kein Problem - solange Du "dran" bleibst, nimm Dir die Zeit die es braucht!
Versuche nicht zu sehr, verstehen zu wollen!
Hoffnungslosigkeit - beschreibe wie diese aussieht, sich anfühlt. Lass sie hochkommen, heisse sie willkommen. Sei ein guter Gastgeber. Schau Dir an, was sie zu sagen hat. Geh quasi "in die Mitte" des Gefühls und lass Dich nicht vom Sturm, der vielleicht gerade aufkommt, von Deinem "Ziel" abbringen.
Schreibe Dir, wenn es sich richtig anfühlt, alles von "der Seele"... hier ist ein guter Ort dafür.
Ich bin hier.
In Liebe,
Lars
Re: Pointing mit Janchuk
Ups - meinte "Hilflosigkeit". :)
Re: Pointing mit Janchuk
Hallo Lars,
Aber dann ist fast alles was ich erlebe und mache eine Verstärkung von dem „ich“ Kreislauf?
Ich sehe die intellektuelle Seite von meiner Schilderung. Aber es ist sehr schwer in jetzigen Moment es nachzuvollziehen. Völlig und ganz zu erkennen.
Ob ich es mit meinem sehen und erfahren bestätigen kann ?
Fühle viel Schmerz im Bauch Bereich. Ich versuche es „rein zulassen“. Aber dann verschwindet es.
Gefühle und Gedanken bedingen was wie meine es sein sollte – nicht, wie es wirklich ist. Die bestehende Idee, dass „Ich“ existiert, sieht alle Ereignisse als ein Ergebnis seiner Existenz. Ein Versuch diese Idee zu ändern erzeugt die Empfindungen. Darum kommen die Unangenehmen Gefühle hoch. Aber das ist überflüssig. Ich sehe es nicht. Ich „verstehe“ es.
„Ich“ geht einkaufen weil der Körper Hunger empfindet. Dem Körper ist es heiß. Gedanken – „Es ist mir zu warm“, „Wem ist es zu Heiß?“. Verwirrung kommt hoch. Für einen kurzen Moment ist alles still. Alles passiert. Gedanken kommen und gehen. Keine Empfindungen. Dann fängt alles von vorne an. Das Gefühl von Hunger bildet wieder die Gedanken. Ein Ziel erscheint. Der Körper bewegt sich weiter. Gedanken über „mich“ und die Umwelt. Niemand beeinflusst was. Selbst jetzt ist alles wie es ist. Gedanken und Gefühle. Der Körper. Und ein Beobachter der sich nicht findet.
Es scheint wie ein unendliches Spiel zu sein. Wo ironischer weise keiner Gefangen ist.
Und ich mag das Wort „ich“ nicht mehr. Habe schon ein Reflex darauf vorsichtig zu reagieren. Warum ist „ich“ nicht und wie kann ich sehen dass es nicht ist…
Gedanken: „Es gibt keinen doch der was erkennen kann?“
Die Empfindungen/Gefühle werden stärker.
Hilflosigkeit. Verwirrung. Wie sehen sie aus?
Um ehrlich zu sein Ich weis nicht wie ich sie beschreiben soll. Sie kommen und gehen.
Der Körper fühlt Enttäuschung.
Hofe das du Lars mit diesem was anfangen kannst.
Liebe Grüße,
Janchuk
Aber dann ist fast alles was ich erlebe und mache eine Verstärkung von dem „ich“ Kreislauf?
Ich sehe die intellektuelle Seite von meiner Schilderung. Aber es ist sehr schwer in jetzigen Moment es nachzuvollziehen. Völlig und ganz zu erkennen.
Ob ich es mit meinem sehen und erfahren bestätigen kann ?
Fühle viel Schmerz im Bauch Bereich. Ich versuche es „rein zulassen“. Aber dann verschwindet es.
Gefühle und Gedanken bedingen was wie meine es sein sollte – nicht, wie es wirklich ist. Die bestehende Idee, dass „Ich“ existiert, sieht alle Ereignisse als ein Ergebnis seiner Existenz. Ein Versuch diese Idee zu ändern erzeugt die Empfindungen. Darum kommen die Unangenehmen Gefühle hoch. Aber das ist überflüssig. Ich sehe es nicht. Ich „verstehe“ es.
„Ich“ geht einkaufen weil der Körper Hunger empfindet. Dem Körper ist es heiß. Gedanken – „Es ist mir zu warm“, „Wem ist es zu Heiß?“. Verwirrung kommt hoch. Für einen kurzen Moment ist alles still. Alles passiert. Gedanken kommen und gehen. Keine Empfindungen. Dann fängt alles von vorne an. Das Gefühl von Hunger bildet wieder die Gedanken. Ein Ziel erscheint. Der Körper bewegt sich weiter. Gedanken über „mich“ und die Umwelt. Niemand beeinflusst was. Selbst jetzt ist alles wie es ist. Gedanken und Gefühle. Der Körper. Und ein Beobachter der sich nicht findet.
Es scheint wie ein unendliches Spiel zu sein. Wo ironischer weise keiner Gefangen ist.
Und ich mag das Wort „ich“ nicht mehr. Habe schon ein Reflex darauf vorsichtig zu reagieren. Warum ist „ich“ nicht und wie kann ich sehen dass es nicht ist…
Gedanken: „Es gibt keinen doch der was erkennen kann?“
Die Empfindungen/Gefühle werden stärker.
Hilflosigkeit. Verwirrung. Wie sehen sie aus?
Um ehrlich zu sein Ich weis nicht wie ich sie beschreiben soll. Sie kommen und gehen.
Der Körper fühlt Enttäuschung.
Hofe das du Lars mit diesem was anfangen kannst.
Liebe Grüße,
Janchuk
Re: Pointing mit Janchuk
Hey Janchuk,
jetzt hast Du Dich mächtig ins Zeug gelegt. Nun kommen wir zum Wesentlichen!
Doch, doch - du kommst dem immer näher! Du glaubst nur, dass Du es nicht siehst, weil ich die Gedanken/den Verstand jetzt so verwirrt habe, dass Du "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst". Verstand sieht nicht!
Da ist nichts! Absolut null, nada, niente. Niemand. Kein Jemand. Nicht einmal "Nichts". Was soll da auch sein? Ein Beobachter - schau nach! Kannst Du "ihn"/"es"/"das" finden?
Keiner Gefangen? Bist Du Dir da 100% sicher? Ohne jeden Zweifel? Akzeptiere nicht weniger als die 100%! Ist da jetzt ein "Ich" oder ist da keines?
In Liebe,
Lars
jetzt hast Du Dich mächtig ins Zeug gelegt. Nun kommen wir zum Wesentlichen!
Wer war das nochmal - ich? Bist Du der Macher? Der "Tuer"? Mach mal ein Beispiel für die Behauptung, dass Du etwas tust!Aber dann ist fast alles was ich erlebe und mache eine Verstärkung von dem „ich“ Kreislauf?
Sei einfach mit dem Schmerz - ohne Idee. Wann wird aus dem Schmerz etwas Unangenehmes, Negatives? Was ist Schmerz ohne Urteil? Ohne Etikett? Beobachte das mal, sollte er wieder auftreten! Kann Schmerz einfach da sein, ohne das er anders sein muss? Leichter werden soll? Einfach Schmerz? Was ist hinter dem Schmerz?Fühle viel Schmerz im Bauch Bereich. Ich versuche es „rein zulassen“. Aber dann verschwindet es.
Gefühle und Gedanken bedingen was wie meine es sein sollte – nicht, wie es wirklich ist. Die bestehende Idee, dass „Ich“ existiert, sieht alle Ereignisse als ein Ergebnis seiner Existenz. Ein Versuch diese Idee zu ändern erzeugt die Empfindungen. Darum kommen die Unangenehmen Gefühle hoch. Aber das ist überflüssig. Ich sehe es nicht. Ich „verstehe“ es.
Doch, doch - du kommst dem immer näher! Du glaubst nur, dass Du es nicht siehst, weil ich die Gedanken/den Verstand jetzt so verwirrt habe, dass Du "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst". Verstand sieht nicht!
Beobachter? Wer - etwa der heilige Geist? Janchuk - zieh den Saukerl mal an beiden Ohren aus seinem Versteck, damit wir mit ihm reden können! Dem habe ich einiges zu sagen... :DSelbst jetzt ist alles wie es ist. Gedanken und Gefühle. Der Körper. Und ein Beobachter der sich nicht findet.
Da ist nichts! Absolut null, nada, niente. Niemand. Kein Jemand. Nicht einmal "Nichts". Was soll da auch sein? Ein Beobachter - schau nach! Kannst Du "ihn"/"es"/"das" finden?
Es scheint wie ein unendliches Spiel zu sein. Wo ironischer weise keiner Gefangen ist.
Keiner Gefangen? Bist Du Dir da 100% sicher? Ohne jeden Zweifel? Akzeptiere nicht weniger als die 100%! Ist da jetzt ein "Ich" oder ist da keines?
Sieh genau hin und beschreibe, was da passiert.Die Empfindungen/Gefühle werden stärker.
Enttäuschung ist genau das, was wir hier erreichen wollen! Ent-Täuschen! Das "Ich" wird Stück für Stück demaskiert, bis sich zeigt, was wirklich ist. Das MUSS enttäuschend sein, wenn da noch ein hartnäckiger Glaube irgendwo herum irrt...Der Körper fühlt Enttäuschung.
Absolut! Janchuk, wir gehen Schritt für Schritt darauf zu. Du machst es genau "richtig". Keine Chance, dass Du nicht angelangst. Bleibe einfach hartnäckig offen! Egal was jetzt hoch kommt - sei einfach bereit, alles zu geben. 100%!Hofe das du Lars mit diesem was anfangen kannst.
In Liebe,
Lars
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