Gegen das optimieren wollen ist nichts einzuwenden.Du schreibst, dass alle Systeme ihr Leben optimieren, das stimmt auch. Vielleicht ist es ja so, dass das, was ist nicht anders sein kann, aber dass man kann etwas aus dem Geschehen lernen kann und dann beim nächsten Mal anders damit umgehen kann. Meinst du das? Denn das Optimieren-Wollen basiert ja bei Menschen oft auf dem nicht Aktzeptieren, wie es ist. Also auf Unzufriedenheit und Unglücklichsein.
So suche ich mir einen ruhigeres Örtchen wenn die Fussballfans mir zu laut sind.
Doch der Gedanke, es ist etwas FALSCH mit diesem Moment,
kommt nicht auf, da der aktuelle Moment das einzig Reale ist. Die ganze Wahrheit. Mehr gibt nicht.
Als Verifikationsmöglichkeit für Dich und weitere Begleiter bitte ich Dich die folgenden Abschlussfragen möglichst ausführlich zu beantworten:
1. Erkläre, wie das "ich" funktioniert, und wie es kam, dass du es durchschaut hast. Was hat dich überzeugt?
2. Wie fühlt es sich an, erwacht, d.h. von dieser Vorstellung befreit zu sein?
3. Wie würdest du das jemandem erklären, der noch nie die Existenz eines eigenständigen "Ichs" bezweifelt hat und nichts von alldem gehört hat?

