Erfüllung
Re: Erfüllung
Nein, kein Ich zu finden! Und es gab auch nie eins! Was für eine Erleichterung!!! :-)
Re: Erfüllung
Super. Ich habe keine weiteren Fragen mehr.
Hast du noch offene Fragen?
Wenn du keine Fragen hast kannst du noch unsere obligatorischen Abschlussfragen beantworten,
sie sind gut um nochmal zu sehen wo man steht.
Sollten die Antworten von drei Guides „bestätigt“ werden, so kann ich Dich zu unseren Facebook-Gruppen einladen.
Hier die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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Hast du noch offene Fragen?
Wenn du keine Fragen hast kannst du noch unsere obligatorischen Abschlussfragen beantworten,
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Sollten die Antworten von drei Guides „bestätigt“ werden, so kann ich Dich zu unseren Facebook-Gruppen einladen.
Hier die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Erfüllung
Lieber Joram,
Ich danke Dir recht herzlich!!! Ich kann es noch nicht ganz fassen und bin sehr berührt!!! Vielen herzlichen Dank für Deine Mühe und Geduld! Ich hatte manchmal die Angst, dass ich Dir langsam auf die Nerven gehe. Ich weiß noch nicht, wie lange ich brauche, um die Fragen zu beantworten, weil ich über das Wochenende weg bin.
Ganz liebe Grüße
Stewart alias Dieter
Ich danke Dir recht herzlich!!! Ich kann es noch nicht ganz fassen und bin sehr berührt!!! Vielen herzlichen Dank für Deine Mühe und Geduld! Ich hatte manchmal die Angst, dass ich Dir langsam auf die Nerven gehe. Ich weiß noch nicht, wie lange ich brauche, um die Fragen zu beantworten, weil ich über das Wochenende weg bin.
Ganz liebe Grüße
Stewart alias Dieter
Re: Erfüllung
Hallo Joram,
Ich bin sehr frustriert, weil ich das Gefühl habe, das meine Erkenntnis nicht tief genug war bzw. bin ich sehr unsicher deswegen. An dem Tag an dem du mir die letzte Nachricht geschrieben hast, war ich sehr erleichtert, weil ich das Gefühl hatte, endlich das Ziel erreicht zu haben. Die Nacht darauf habe ich sehr schlecht geschlafen, weil wir das Schlafzimmer unterm Dach und hier enorme Temperaturen haben. Ich war am Freitag völlig übermüdet, meinte aber mit dem Erwachen müsste ich jetzt ja jeden Zustand einfach akzeptieren können, was aber nicht funktionierte. Es ist jetzt nicht so, dass es mir durchgehend schlecht ging. Ich hatte immer wieder auch Momente, wo ich alles akzeptieren konnte, wie es ist und mit mir in Frieden war. Am Wochenende hatte ich ein Treffen mit ein paar Leuten, mit denen ich mich einmal im Jahr treffe. Ich fand alles sehr anstrengend. Die Gespräche haben mich nicht wirklich interessiert. An einer Stelle hatte ich mal Schuldgefühle weil ich eine Bitte ausgeschlagen habe. Letzte Nacht habe ich mal wieder ausreichend geschlafen und ich fühle mich ausgeglichener. Ich habe zwischendurch immer mal wieder das Gefühl, dass da kein Ich ist, gelegentlich mache ich wieder die Übung , von der ich meinte, dass sie mir zum Durchbruch verholfen hat, aber eine grundlegende Veränderung kann ich nicht erkennen.
Ich bin sehr frustriert, weil ich das Gefühl habe, das meine Erkenntnis nicht tief genug war bzw. bin ich sehr unsicher deswegen. An dem Tag an dem du mir die letzte Nachricht geschrieben hast, war ich sehr erleichtert, weil ich das Gefühl hatte, endlich das Ziel erreicht zu haben. Die Nacht darauf habe ich sehr schlecht geschlafen, weil wir das Schlafzimmer unterm Dach und hier enorme Temperaturen haben. Ich war am Freitag völlig übermüdet, meinte aber mit dem Erwachen müsste ich jetzt ja jeden Zustand einfach akzeptieren können, was aber nicht funktionierte. Es ist jetzt nicht so, dass es mir durchgehend schlecht ging. Ich hatte immer wieder auch Momente, wo ich alles akzeptieren konnte, wie es ist und mit mir in Frieden war. Am Wochenende hatte ich ein Treffen mit ein paar Leuten, mit denen ich mich einmal im Jahr treffe. Ich fand alles sehr anstrengend. Die Gespräche haben mich nicht wirklich interessiert. An einer Stelle hatte ich mal Schuldgefühle weil ich eine Bitte ausgeschlagen habe. Letzte Nacht habe ich mal wieder ausreichend geschlafen und ich fühle mich ausgeglichener. Ich habe zwischendurch immer mal wieder das Gefühl, dass da kein Ich ist, gelegentlich mache ich wieder die Übung , von der ich meinte, dass sie mir zum Durchbruch verholfen hat, aber eine grundlegende Veränderung kann ich nicht erkennen.
Re: Erfüllung
Ist ein neues "Ich" aufgetaucht?Nein, kein Ich zu finden! Und es gab auch nie eins! Was für eine Erleichterung!!! :-)
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ps.Ich habe Zeit und mag den Austausch :-)
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Erfüllung
Da ist ein Ich, das zweifelsfrei wissen will, was die Wahrheit ist und skeptisch ist gegenüber Erfahrungen, die vergänglich sind. Dazu schaltet sich der Verstand ein, der den Ist - Zustand mit dem vergleicht, wie er meint, wie es sein müsste, wenn die Erfahrung echt ist.
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Re: Erfüllung
Zwei Fragen dazu:Da ist ein Ich, das zweifelsfrei wissen will, was die Wahrheit ist und skeptisch ist gegenüber Erfahrungen, die vergänglich sind. Dazu schaltet sich der Verstand ein, der den Ist - Zustand mit dem vergleicht, wie er meint, wie es sein müsste, wenn die Erfahrung echt ist.
Wie wird dieses „Ich“ was da ist, wahrgenommen?
Wie müssten „echte Erfahrungen“ deiner Meinung nach sein?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Erfüllung
Es sind Gefühle von Unwohlseins
da und daraus resultierend Gedanken. Beides wird als zu mir gehörend empfunden.
Mit einer echten Erfahrung der Wahrheit meine ich, dass es ein tiefes und dauerhaftes Wissen ist. Aus diesem resultieren andere Gedanken, Gefühle und Handlungen als aus Illusionen.
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da und daraus resultierend Gedanken. Beides wird als zu mir gehörend empfunden.
Mit einer echten Erfahrung der Wahrheit meine ich, dass es ein tiefes und dauerhaftes Wissen ist. Aus diesem resultieren andere Gedanken, Gefühle und Handlungen als aus Illusionen.
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Re: Erfüllung
Wenn: „Mit einer echten Erfahrung der Wahrheit meine ich, dass es ein tiefes und dauerhaftes Wissen ist.“ Wieso dann so eine schwammige Antwort zu dem was das „Ich“ sei?
Was für Erfahrung führt zu der Behauptung, dass das „Ich“ existiert? Mit was für einen Sinnesorgan wird das „Ich“ wahrgenommen? Zeig es mir, auch Joram will sein „Ich“ erkennen…
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Was für Erfahrung führt zu der Behauptung, dass das „Ich“ existiert? Mit was für einen Sinnesorgan wird das „Ich“ wahrgenommen? Zeig es mir, auch Joram will sein „Ich“ erkennen…
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Erfüllung
Was ich nicht verstehe ist, dass da unbedingt ein Sinnesorgan sein muss, um etwas wahrzunehmen. Unsere Sinnesorgane liefern letztlich nur elektrische Impulse, die das Hirn zusammensetzt. Es gibt Halluzinationen aller Art, denen keine reale Erfahrung zu Grunde liegt, die nur vom Gehirn erzeugt werden. Also ist das Gehirn doch das entscheidende Organ. Und das produziert außerdem noch Gedanken, Gefühle, alle möglichen Körperempfindungen etc. und anscheinend auch das Ich-Gefühl.
Ich nehme mich übrigens immer dann als eine getrennte Person wahr (und habe dann ein Ich-Gefühl), wenn ich mit etwas in Konflikt bin. Wenn ich mit mir und der Welt EIN-verstanden bin, wenn ich ALL-Eine bin, keiner was von mir will, fühle ich mich verbunden und ausgedehnt und dann ist kein Ich-Gefühl da. Wenn ich in ZWIE (Zwei-) Tracht mit einem Umstand, mit mir selbst (Gefühle des Leidens, Widerstand, Aggressionen etc.), im Konflikt mit Menschen bin, taucht ein Gefühl von ICH auf.
Ich nehme mich übrigens immer dann als eine getrennte Person wahr (und habe dann ein Ich-Gefühl), wenn ich mit etwas in Konflikt bin. Wenn ich mit mir und der Welt EIN-verstanden bin, wenn ich ALL-Eine bin, keiner was von mir will, fühle ich mich verbunden und ausgedehnt und dann ist kein Ich-Gefühl da. Wenn ich in ZWIE (Zwei-) Tracht mit einem Umstand, mit mir selbst (Gefühle des Leidens, Widerstand, Aggressionen etc.), im Konflikt mit Menschen bin, taucht ein Gefühl von ICH auf.
Re: Erfüllung
Nur mit Hilfe der Sinnesorgane können wir wahrnehmen.Was ich nicht verstehe ist, dass da unbedingt ein Sinnesorgan sein muss, um etwas wahrzunehmen. Unsere Sinnesorgane liefern letztlich nur elektrische Impulse, die das Hirn zusammensetzt. Es gibt Halluzinationen aller Art, denen keine reale Erfahrung zu Grunde liegt, die nur vom Gehirn erzeugt werden. Also ist das Gehirn doch das entscheidende Organ. Und das produziert außerdem noch Gedanken, Gefühle, alle möglichen Körperempfindungen etc. und anscheinend auch das Ich-Gefühl.
Ein Gehirn, der keine Sinnesorgane je hatte, kann auch nicht halluzinieren…
Gedanken, Gefühle, alle möglichen Körperempfindungen und auch das Ich-Gefühl, wären ohne Sinnesorgane, auch wenn Gehirn vorhanden wäre, nicht möglich.
Ist dir dieser Zusammenhang klar?
Das ist völlig normal. Konflikte verstärken die Identifikationen „Ich bin für etwas“ oder „Ich bin gegen etwas“.Ich nehme mich übrigens immer dann als eine getrennte Person wahr (und habe dann ein Ich-Gefühl), wenn ich mit etwas in Konflikt bin. Wenn ich mit mir und der Welt EIN-verstanden bin, wenn ich ALL-Eine bin, keiner was von mir will, fühle ich mich verbunden und ausgedehnt und dann ist kein Ich-Gefühl da. Wenn ich in ZWIE (Zwei-) Tracht mit einem Umstand, mit mir selbst (Gefühle des Leidens, Widerstand, Aggressionen etc.), im Konflikt mit Menschen bin, taucht ein Gefühl von ICH auf.
Was sind aber Identifikationen? Sind Identifikationen „direkte Erfahrung“, oder ein Ergebnis einer „Interpretation der direkten Erfahrung“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Erfüllung
Also das mit den Sinnesorganen leuchtet mir jetzt ein.
Und das mit der Identifikation als Interpretation auch.
Stewart ist seit zwei Tagen ziemlich entspannt und im Fluss.
Ich würde jetzt mal ein paar Tage abwarten und sehen was sich tut und mich dann den sechs Fragen widmen. Wenn noch Fragen auftauchen, melde ich mich. Ist das für Joram so okay?
Gesendet von meinem LT26i mit Tapatalk
Und das mit der Identifikation als Interpretation auch.
Stewart ist seit zwei Tagen ziemlich entspannt und im Fluss.
Ich würde jetzt mal ein paar Tage abwarten und sehen was sich tut und mich dann den sechs Fragen widmen. Wenn noch Fragen auftauchen, melde ich mich. Ist das für Joram so okay?
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Re: Erfüllung
1) Es gibt und gab niemals ein eigenständiges „Ich“ , „mich“ oder „Selbst“!
2) Zuerst ist eine Wahrnehmung (eine sinnliche Wahrnehmung oder auch die Wahrnehmung eines Gedankens oder Gefühls) oder eine Handlung da, danach entsteht der Gedanke, dass „Ich“ diese Wahrnehmung, den Gedanken, die Handlung gemacht habe. Durch die Illusion, dass ich die Ursache bin, die Wahl hatte und in Zukunft haben werde, entsteht die Absicht, leidvolle, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden und lustvolle, angenehme Erfahrungen herzustellen oder festzuhalten. Dadurch entstehen Gefühle von Hoffnung, Angst, Schuld, die wiederum Anspannung erzeugen und das Gefühl sich anstrengen zu müssen. Es entsteht eine Trennung von dem was ist und dem was sein soll, die als leidvoll erfahren wird.
3) Die Erkenntnis der Ich-Illusion führt dazu, dass entspannter im Hier und Jetzt gelebt wird. Der Kampf gegen das was ist, fällt weg. Gedanken kommen, werden wahrgenommen und können wieder gehen, ohne dass etwas damit gemacht werden muss. Auch heftige Gefühle werden erlebt und ausgedrückt, erzeugen auch Reaktionen beim Gegenüber, halten sich aber nicht lange und lösen sich wieder auf. Es wird erfahren (und nicht nur als Gedanke), dass es nichts anderes gibt, als das was Jetzt ist und dass es nichts hinter dem gibt, was jetzt ist. Insgesamt ist auch mehr Energie da, weil gegen nichts mehr gekämpft werden muss.
4) Die entscheidende Erfahrung gab es bei der Übung, mit geschlossenen Augen den Bildschirm zu berühren. Zuerst war noch der Eindruck da, dass es jemanden gibt, der die Wahrnehmung wahrnimmt. Dann war aber plötzlich klar, dass da nur die Wahrnehmung ist.
5) Entscheidungen fallen einfach je nach Konstellation der wirkenden Kräfte. Absicht ist die Illusion, dass da ein Ich ist, das einen Gedanken erzeugt und ihm die Energie gibt, sich zu realisieren. Es gibt keinen freien, unabhängigen Willen. Handlungen werden einfach vollzogen. Es gibt keine Wahl. Die Umstände so wie sie jetzt sind, sind entstanden aus unzähligen Bedingungen und können nicht anders sein und führen zwangsweise zu der Handlung, den Gedanken, Gefühlen etc. die entstehen. Die Idee eine Kontrolle zu haben ist ein konstruierter Gedanke, der ein vermeintliches Ich schützen soll. Es gibt keine Verantwortung in dem Sinn, dass nach moralischen Vorschriften gehandelt werden muss. Die Unterscheidung von dem was richtig sein soll und dem was falsch sein soll, fällt weg. Es entsteht automatisch die Handlung, die für den jeweiligen Moment richtig ist.
6) Manchmal sind Zweifel da, ob die Ich-Illusion wirklich durchschaut worden ist, weil es sich so normal anfühlt. Da ist nicht das Gefühl, dass etwas Spektakuläres passiert wäre und das Leben sich völlig verändert hat. Über den großen Teil des Tages wird gehandelt, wie vorher. Nur zwischendurch wird wahrgenommen, dass da ein Einverstanden sein da ist, mit dem was gerade ist (und siehe 3.).
2) Zuerst ist eine Wahrnehmung (eine sinnliche Wahrnehmung oder auch die Wahrnehmung eines Gedankens oder Gefühls) oder eine Handlung da, danach entsteht der Gedanke, dass „Ich“ diese Wahrnehmung, den Gedanken, die Handlung gemacht habe. Durch die Illusion, dass ich die Ursache bin, die Wahl hatte und in Zukunft haben werde, entsteht die Absicht, leidvolle, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden und lustvolle, angenehme Erfahrungen herzustellen oder festzuhalten. Dadurch entstehen Gefühle von Hoffnung, Angst, Schuld, die wiederum Anspannung erzeugen und das Gefühl sich anstrengen zu müssen. Es entsteht eine Trennung von dem was ist und dem was sein soll, die als leidvoll erfahren wird.
3) Die Erkenntnis der Ich-Illusion führt dazu, dass entspannter im Hier und Jetzt gelebt wird. Der Kampf gegen das was ist, fällt weg. Gedanken kommen, werden wahrgenommen und können wieder gehen, ohne dass etwas damit gemacht werden muss. Auch heftige Gefühle werden erlebt und ausgedrückt, erzeugen auch Reaktionen beim Gegenüber, halten sich aber nicht lange und lösen sich wieder auf. Es wird erfahren (und nicht nur als Gedanke), dass es nichts anderes gibt, als das was Jetzt ist und dass es nichts hinter dem gibt, was jetzt ist. Insgesamt ist auch mehr Energie da, weil gegen nichts mehr gekämpft werden muss.
4) Die entscheidende Erfahrung gab es bei der Übung, mit geschlossenen Augen den Bildschirm zu berühren. Zuerst war noch der Eindruck da, dass es jemanden gibt, der die Wahrnehmung wahrnimmt. Dann war aber plötzlich klar, dass da nur die Wahrnehmung ist.
5) Entscheidungen fallen einfach je nach Konstellation der wirkenden Kräfte. Absicht ist die Illusion, dass da ein Ich ist, das einen Gedanken erzeugt und ihm die Energie gibt, sich zu realisieren. Es gibt keinen freien, unabhängigen Willen. Handlungen werden einfach vollzogen. Es gibt keine Wahl. Die Umstände so wie sie jetzt sind, sind entstanden aus unzähligen Bedingungen und können nicht anders sein und führen zwangsweise zu der Handlung, den Gedanken, Gefühlen etc. die entstehen. Die Idee eine Kontrolle zu haben ist ein konstruierter Gedanke, der ein vermeintliches Ich schützen soll. Es gibt keine Verantwortung in dem Sinn, dass nach moralischen Vorschriften gehandelt werden muss. Die Unterscheidung von dem was richtig sein soll und dem was falsch sein soll, fällt weg. Es entsteht automatisch die Handlung, die für den jeweiligen Moment richtig ist.
6) Manchmal sind Zweifel da, ob die Ich-Illusion wirklich durchschaut worden ist, weil es sich so normal anfühlt. Da ist nicht das Gefühl, dass etwas Spektakuläres passiert wäre und das Leben sich völlig verändert hat. Über den großen Teil des Tages wird gehandelt, wie vorher. Nur zwischendurch wird wahrgenommen, dass da ein Einverstanden sein da ist, mit dem was gerade ist (und siehe 3.).
Re: Erfüllung
Danke für deine Antworten :-)
es werden jetzt andere Guides sie lesen
und wenn noch Fragen kommen werden diese gepostet.
Dies kann ein Weilchen dauern. :-)
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es werden jetzt andere Guides sie lesen
und wenn noch Fragen kommen werden diese gepostet.
Dies kann ein Weilchen dauern. :-)
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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