Ja. Ich weiß wie das ist, kurz davor.
Frust, vielleicht auch etwas Widerstand. Das ist bald vorbei.
Wir machen das so:
Die Fragen werden gelesen.
Dann wird in Direkter Erfahrung nachgeschaut.
und dann wird sofort geantwortet, oft reicht ein kurzer Satz.
Im Englischsprachigen ist die Rede von
The Gateless Gate, das torlose Tor.
Frust. Das Tor kommt mir vor wie eine gepanzerte Tresortüre von der nur ich abpralle.
Schau in direkter Erfahrung nach: Wo ist da ein ich, das durch ein torloses Tor gehen will? Wo ist da ein torloses Tor?
Totale Anfängerin in Sachen Spiritualität, keinerlei Beschäftigung mit Meditation oder irgendwelchen spirituellen Praktiken, Lehren oder Übungen bisher. Warum bin ich hier überhaupt gelandet?
Ich habe auch nie meditiert. Spirituelle Praktiken, wer soll davon profitieren, welches ich?
Bin dir aber sehr dankbar, dass du mir zu der Einsicht verholfen hast: das ich ein Gedankenkonstrukt - Im direkten Erleben kein ich. Das bringt Erleichterung...Das fühlt sich gut an, hin und wieder ein paar kurze Momente ohne ich...
Sind da öfters Momente von Anspannung mit Gedanken über ein ich?
Wo ist ein ich, das Gedanken erzeugt oder verfolgt?
Direktes Erleben in Gegenwart von anderen, die ständig etwas von mir wollen...wie soll das gehen? Ich lebe nicht gerade ein Eremitenleben...
Dann wird zwischendurch nachgeschaut in direkter Erfahrung wenn´s unklar scheint.
Probiere das mal, bei Routinearbeiten. Auch mal innehalten für 30 Sekunden.