mhm der Satz: "Was sind Ursachen des Denkens?" beschäftigt mich nun heute schon den ganzen Tag. Ich will versuchen eine Antwort zu finden: reale Situationen lösen Gedanken aus, diese Gedanken kommen wiederum von Glaubensmuster,…
Ja, so ist es. Gedanken entsteht durch Impulse. Irgendetwas läuft nicht so wie es sollte, irgendetwas will gelöst werden und schon sind die Gedanken da, vergleichen zwischen „ist“ und „sollzustand“, bis alles wieder für kurze Zeit so ist wie „ich“ es mir vorstelle, bis zum nächsten Mal ;-)
Der Denkprozess ist ein Ablauf und wie jeder Ablauf entsteht er, lebt gewisser Zeit und vergeht.
Nur sie [Gedanken] tauchen immer wieder auf -> somit sind sie real.
Ist in der direkte Erfahrung ein Denker zu finden, der „denkt“?
Ist es nicht sinnvoll im "flow" zu leben ? Ohne Kampf und ohne Angst?
Ja, natürlich. Was reißt dich daraus?
Und: Solange „‘ICH‘ im flow bin“, werde ‚ICH‘ auch aus dem flow immer wieder rausgeschleudert werden… ;-)
ich Frage mich oft. Wer macht dann oder muss überhaupt jemand machen oder ist es einfach so wie es ist ohne ich. zB. Ich jogge - es ist nur joggen. Es gibt nur die Erfahrung ohne Ich es gibt nur das sehen ohne ich. Was ist mit der Selbstliebe, wenn es kein Ich gibt wen oder was liebe ich dann?
Schau jetzt was passiert. Ist jetzt, hier, jemand zu finden der da was „macht“?
Wieso muss es ein „Ding“ geben, „Jemand“ der was macht? Oder ist das Geschehen eher ein Ablauf, wie Wasser was fließt, verdampft, kondensiert, wird zu Regentropfen, fließt wieder usw… - ist im Wasser „Jemand“, ein „Ding“ zu finden? Und bei uns? Ist es bei uns anders?
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Ps. Die Fragen wieso bestimmte Sachen passieren oder nicht, können wir vielleicht später anschauen, jetzt geht es um die Suche nach dem „Ich“ in der direkte Erfahrung. :-)
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?