Mit was entsteht Identifikation und wenn du erkennen kannst - wann entsteht Identifikation?
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Ich bitte um einen Guide
Re: Ich bitte um einen Guide
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
Grüßdich!
Tja, diese Frage hat mich die letzten Tage begleitet.
Bei mir entsteht die Identifikation dann, wenn es um meine Zukunft geht.
Quasi die Kontrolle über das, was geschiehen "sollte". Was ich glaube was das Beste wäre für mich.
Diese Ziele/Träume/Wünsche kommen und gehen, aber sie scheinen mich am Meisten zu beschäftigen.
Tja, diese Frage hat mich die letzten Tage begleitet.
Bei mir entsteht die Identifikation dann, wenn es um meine Zukunft geht.
Quasi die Kontrolle über das, was geschiehen "sollte". Was ich glaube was das Beste wäre für mich.
Diese Ziele/Träume/Wünsche kommen und gehen, aber sie scheinen mich am Meisten zu beschäftigen.
Re: Ich bitte um einen Guide
Hi :-)
„meine Zukunft“…
Wer ist der/die, der „meine“ sagt?
Ist es der Körper? Die Gedanken? Die Empfindungen? Eine andere Instanz?
„mich am Meisten zu beschäftigen“ - Wer ist „Ich“/„mich“? Was für Instanz ist es die „Ich“ sagt, die sich „mit der Zukunft“ identifiziert?
Horche „in Dir“, in Stille… was wird in der Stille gesehen?
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„meine Zukunft“…
Wer ist der/die, der „meine“ sagt?
Ist es der Körper? Die Gedanken? Die Empfindungen? Eine andere Instanz?
„mich am Meisten zu beschäftigen“ - Wer ist „Ich“/„mich“? Was für Instanz ist es die „Ich“ sagt, die sich „mit der Zukunft“ identifiziert?
Horche „in Dir“, in Stille… was wird in der Stille gesehen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
In der Stille wird gar nix gesehen bei mir.
Umso mehr ich in die Stille gehe, desto lauter werden die Gedanken.
Und irgendwann lass ich es zu, weil es ansonsten quälend wird.
Und bin wieder drin im Rad.
Es flackert auf und Ruhe ist da, die wahrgenommen wird.
In der Ruhe kommt normale Aktivität.
Lieber Joram, ich bin jetzt bis Anfang Dezember auf Urlaub und werde weiterhorchen.
Ich melde mich dann anfang dezember.
Danke und schöne Grüße
Günther
Umso mehr ich in die Stille gehe, desto lauter werden die Gedanken.
Und irgendwann lass ich es zu, weil es ansonsten quälend wird.
Und bin wieder drin im Rad.
Es flackert auf und Ruhe ist da, die wahrgenommen wird.
In der Ruhe kommt normale Aktivität.
Lieber Joram, ich bin jetzt bis Anfang Dezember auf Urlaub und werde weiterhorchen.
Ich melde mich dann anfang dezember.
Danke und schöne Grüße
Günther
Re: Ich bitte um einen Guide
Hallo Joram
ICH bin wieder da ;-)
Die letzten Tage habe ich mich gefragt, was ich denn eigentlich suche oder warum ich das Ganze mache.
Es gab keine Antwort oder irgendwie sind alle Ideen von spirituellen Übungen weggefallen. Nicht nur das...
Es war eine sehr starke Identifikation mit "dem Sucher" da, der irgendwas machen muss um etwas zu erreichen.
Also zu sagen, ich kann keine Gedanken haben oder irgendsoeine Phrase. Das hats nur schlimmer gemacht und irgendwann habe ich sie weiterziehen lassen, weil ich merkte das es so nicht gutgehen kann. So irgendwie...wie beim Schlafengehen-man denkt noch nach über gewisse Dinge und irgendwann driftet man langsam weg und die Gedanken kommen und gehen, nur steigt man nicht mehr darauf ein und driftet sanft weg.
Das geht in den Alltag über und alles fühlt sich, sagen wir mal leichter an. Wenn ich spazieren gehe höre ich Dinge oder sehe Dinge, ohne das Benennungen auftauchen.
ICH bin wieder da ;-)
Die letzten Tage habe ich mich gefragt, was ich denn eigentlich suche oder warum ich das Ganze mache.
Es gab keine Antwort oder irgendwie sind alle Ideen von spirituellen Übungen weggefallen. Nicht nur das...
Es war eine sehr starke Identifikation mit "dem Sucher" da, der irgendwas machen muss um etwas zu erreichen.
Nichts...am Anfang wurden Gedanken laut und quälend und ich vesuchte Widerstand zu leisten.Horche „in Dir“, in Stille… was wird in der Stille gesehen?
Also zu sagen, ich kann keine Gedanken haben oder irgendsoeine Phrase. Das hats nur schlimmer gemacht und irgendwann habe ich sie weiterziehen lassen, weil ich merkte das es so nicht gutgehen kann. So irgendwie...wie beim Schlafengehen-man denkt noch nach über gewisse Dinge und irgendwann driftet man langsam weg und die Gedanken kommen und gehen, nur steigt man nicht mehr darauf ein und driftet sanft weg.
Das geht in den Alltag über und alles fühlt sich, sagen wir mal leichter an. Wenn ich spazieren gehe höre ich Dinge oder sehe Dinge, ohne das Benennungen auftauchen.
Re: Ich bitte um einen Guide
Ist da, in dem Zustand des „Dinge, ohne das Benennungen“ sehen/hören, ein „Ich“ zu finden? Ist da jemand der sieht/hört, oder ist da nur „Sehen“ und „Hören“?Das geht in den Alltag über und alles fühlt sich, sagen wir mal leichter an. Wenn ich spazieren gehe höre ich Dinge oder sehe Dinge, ohne das Benennungen auftauchen.
Versuche in den Zustand zu kommen und forsche was da ist. :-)
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
Ich hab immer wieder nachgeschaut, aber ich konnte nix finden. Hab gefragt...wo bist du, Günther/Ich? Hingespürt, beobachtet, aber ich konnts nicht finden. Sehen und Hören, Gehen und Atmen fand statt.
Es gab keinen Baum oder Stein oder Auto...da merkte ich, dass ich gar nix weiß.
Ich hab sicherlich 200 mal immer wieder nachgeschaut, aber ich konnt nix finden. Alles ist.
Jetzt hab ich irgendwie das Gefühl/Angst verrückt zu werden, oder quasi den Verstand zu verlieren.
Wer kann den Verstand verlieren?
Pausen zwischen Gedanken werden immer länger und da is nix, nur Wahrnehmung von Dingen, Bewegungen...Sachen passieren. Hab auch in die Vergangenheit geschaut, ob ich im Leben irgendwo einen Günther finden konnte.
Auch nicht.
Es gab keinen Baum oder Stein oder Auto...da merkte ich, dass ich gar nix weiß.
Ich hab sicherlich 200 mal immer wieder nachgeschaut, aber ich konnt nix finden. Alles ist.
Jetzt hab ich irgendwie das Gefühl/Angst verrückt zu werden, oder quasi den Verstand zu verlieren.
Wer kann den Verstand verlieren?
Pausen zwischen Gedanken werden immer länger und da is nix, nur Wahrnehmung von Dingen, Bewegungen...Sachen passieren. Hab auch in die Vergangenheit geschaut, ob ich im Leben irgendwo einen Günther finden konnte.
Auch nicht.
Re: Ich bitte um einen Guide
Das Gefühl „verrückt zu werden“ ist nur ein Zeichen dass wirklich erkannt worden ist. Mit der Zeit wird die „neue Sicht“ zu Gewohnheit und nichts besonders. Lass dir Zeit und habe Geduld mit „dir“, habe Geduld mit allem. :-) Schau immer wieder hin – ist doch eine faszinierende Sache, oder? :-)
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Und die Instanz die schaut – die „Wahrnehmung“ – ist es ein „Ding“ namens „Wahrnehmung“ oder ist es ein „Prozess“ des „wahrnehmen“?* Es gab keinen Baum oder Stein oder Auto...
* Ich hab sicherlich 200 mal immer wieder nachgeschaut, aber ich konnt nix finden. Alles ist.
* Pausen zwischen Gedanken werden immer länger und da is nix, nur Wahrnehmung von Dingen, Bewegungen...Sachen passieren.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
Das denk ich mir auch! Jetzt funktioniert das Erkennen viel einfacher und spielerischer. Der Zwang ist weg, irgendwas erreichen zu müssen (spirituell) und es macht Spass ;-) Jetzt isses quasi nurmehr ein "zeitlicher Prozess" bis das erkannt wird, was IST. Sag ich mal so.Das Gefühl „verrückt zu werden“ ist nur ein Zeichen dass wirklich erkannt worden ist. Mit der Zeit wird die „neue Sicht“ zu Gewohnheit und nichts besonders. Lass dir Zeit und habe Geduld mit „dir“, habe Geduld mit allem
Hmmm...da muss ich genauer hinschauen heute.Und die Instanz die schaut – die „Wahrnehmung“ – ist es ein „Ding“ namens „Wahrnehmung“ oder ist es ein „Prozess“ des „wahrnehmen“?
Re: Ich bitte um einen Guide
Also Wahrnehmung beginnt und hört auf. Sie zieht vorbei, ohne das ein Ich es macht. Genauso verhält es sich mit Gedanken und Gefühle. Tja, das wars...mehr kann ich nicht dazu sagen :-)
Da ist keiner, der tut.
Da ist keiner, der tut.
Re: Ich bitte um einen Guide
Irgendwie passieren Sachen und ich gebe mich dem hin, ohne direkt betroffen zu sein.
Zumindest kurz ist ein Ich da, was sagt ich hab das gemacht oder ich hab das gefühlt und dann gehts wieder vorbei.
Zumindest kurz ist ein Ich da, was sagt ich hab das gemacht oder ich hab das gefühlt und dann gehts wieder vorbei.
Re: Ich bitte um einen Guide
Wie entsteht diese „Ich-Empfindung“? Kannst du den Ablauf der Entstehung erkennen?Zumindest kurz ist ein Ich da, was sagt ich hab das gemacht oder ich hab das gefühlt und dann gehts wieder vorbei.
Und vielleicht auch wie sie sich auflöst...
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
Ja, bis zu eine Sache stimmt es:Also Wahrnehmung beginnt und hört auf. Sie zieht vorbei, ohne das ein Ich es macht. Genauso verhält es sich mit Gedanken und Gefühle. Tja, das wars...mehr kann ich nicht dazu sagen :-)
Da ist keiner, der tut.
Wann hört der Wahrnehmungsprozess auf?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Ich bitte um einen Guide
Also wahrgenommen wird ständig, aber es lässt sich kein Ich finden, dass es erlebt.
Ich schau hin, aber da ist kein eigenständiges Ich. Da spielt sich eine Geschichte (Leben) ab, aber ich bleibe davon unangetastet.
Das ist irgendwie wie ein Blatt einer Seerose wo alles abperlt, da es nicht festhaften kann.
Da ist auch kein Suchen oder Forschen mehr, denn das müsste ja mit einem Wollen einher gehen. Aber der, der etwas will...war immer nur eine Illusion.
Somit ist irgendwie nur eine ständige ruhige Präsenz anwesend. Die nur IST im JETZT.
Alles fühlt sich so leicht und locker an und es ist ein immenses Unvertrauen da.
Und es gibt keine Arbeiten mehr, die ich früher als "nervig" empfand...staubsaugen zB.
Ich schau hin, aber da ist kein eigenständiges Ich. Da spielt sich eine Geschichte (Leben) ab, aber ich bleibe davon unangetastet.
Das ist irgendwie wie ein Blatt einer Seerose wo alles abperlt, da es nicht festhaften kann.
Da ist auch kein Suchen oder Forschen mehr, denn das müsste ja mit einem Wollen einher gehen. Aber der, der etwas will...war immer nur eine Illusion.
Somit ist irgendwie nur eine ständige ruhige Präsenz anwesend. Die nur IST im JETZT.
Alles fühlt sich so leicht und locker an und es ist ein immenses Unvertrauen da.
Und es gibt keine Arbeiten mehr, die ich früher als "nervig" empfand...staubsaugen zB.
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