das verstehe ich jetzt nichtZu sehen, dass der Körper ein rein mentales Konstrukt ist. Form, Verortung, Abgrenzung wird per Gedanken hinzugefügt.
wenn ich die augen offen habe sehe ich den körper, wie kann er dann ein rein mentales konstrukt sein?
die beschreibungen waren ja mit geschlossenen augen. und etwas physisches wurde wahrgenommen - einfach ohne beschreibung wie es aussieht.
wenn ich mich irgendwo stosse, dann schmerzt es. der physische körper ist doch da???
es kommt mir eher so vor, dass das was alles wahrnimmt nicht wirklich etwas mit diesem körper zu tun hat. als wäre da zwar ein gewisser bezug dazu (schliesslich finden die wahrnehmungen mit hilfe der sinne statt), aber sobald das, was wahrnimmt nur auf den körper beschränkt wird, ist es nicht mehr stimmig und fühlt sich dann so wie ein korsett, "zum aus der haut fahren" an.
als ob man etwas das unendlich ist versucht in die form einer nussschale zu zwängen.
ist es nicht so, dass es sich beim mentalen konstrukt darum handelt - "ICH BIN"dieser körper"???
ja, so habe ich das erlebt. v.a. beim hören.Direkte Erfahrung ist grenzenlos.
ich wollte es gestern nochmals so erfahren (mit dem leeren raum) ist mir nicht mehr geglückt. trotzdem, die erfahrung habe ich gemacht.
um ehrlich zu sein - auf und ab.Wie fühlt sich das Leben im Moment an, mit all den neuen Erkenntnissen?
gestern war ich so ganz befreit unterwegs. im sinne von: "ich muss mich um gar nichts kümmern. ich habe ja eh keinen einfluss, ich lass das leben einfach durch mich fliessen und nehme was kommt".
heute bin ich erwacht und meine programme liefen ab. diese flaute, die in "meinem leben" herrscht, kann doch nicht "vom leben" gewollt sein. gewisse weichen müssen doch "von mir" gestellt werde, entscheidungen müssen "durch mich" getroffen werden und, und, und. dazu dann noch die entsprechenden gefühle ;).
gleichzeitig wird das alles wahrgenommen. man könnte auch sagen - ich glaube nicht mehr alles was ich so denke. so wie: ach ja, das programm kennen wir, mal sehen wie lange es läuft.

