daswasfolgt

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daswasfolgt

Postby Sympathisant » Fri Aug 25, 2017 10:22 pm

Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Unglaublich.Ja. Glaubenssätze, Programme, Muster / Ego sind mir bekannt. Auflösung des Selbst/Ichs, bzw. Erkennen des Nichtvorhandenseins mir nur aus Büchern und Filmen bekannt. Es bedeutet das Jetzt zu leben ohne personifizierte Vergangenheit/Story.

Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Meine letzte Lektüre war Osho "Ego - Von der Illusion zur Freiheit" und einen Artikel "Wie würde Buddha mit Stress umgehen?" - dann im Netz was gefunden. Zufall ? Wohl eher Lauf der Dinge. Unzufriedenheit über Erfahrungen mit überschreiben von Glaubenssätzen mit positiven Affirmationen oder neuen Mantras. Immer wiederkehrende Dramas: die Eigene und die der anderen ohnmächtig erleben ...

Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Klassisch ist es wohl die Lebenszeit um die 50. Großer Umbruch, eher Verlust auf materiellen und Sinn gebender Ebene.
Spirituelle Erfahrungen seit Anfang 90-ziger. Wende. Viele Jahre praktizierender Buddhist (SGID). Yoga.
Enneagramm, Quantenphysik, Kundalini Yoga Retreats, Ausbildung zum Consciousness Coach.
Vorträge/Bücher: Eckhart Tolle, Bruce Lipton, Dr. Joe Dispenza, Ramana Maharashi uvm.

Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Unterstützung im Erkennen der Wirklichkeit um das entstandene "Selbst" / Ichgedanke. Antworten in Bezug auf Verantwortung/Willen.

Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Matthias
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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Mon Aug 28, 2017 8:48 am

Hallo lieber Sympathisant,

gerne will ich dich ein Stück begleiten, und ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast. Bist du soweit im Klaren über Ablauf, Technik (Forum) usw. oder gibt es sonst noch sonstige Fragen?
Auflösung des Selbst/Ichs, bzw. Erkennen des Nichtvorhandenseins mir nur aus Büchern und Filmen bekannt. Es bedeutet das Jetzt zu leben ohne personifizierte Vergangenheit/Story.
Bedeutet das, es gibt eine personifizierte Vergangenheit und Story bei Dir? Willst du mir davon berichten, was dein derzeitiges wichtigstes "persönliches" Thema ist, damit ich einen Ansatz bekomme?
Unterstützung im Erkennen der Wirklichkeit um das entstandene "Selbst" / Ichgedanke. Antworten in Bezug auf Verantwortung/Willen.
Was hast du bisher herausgefunden zum "Ichgedanken"? Wann und in welchen Situationen kommt dieser Ichgedanke hervor?

Grüße Matthias
LG Matthias

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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Mon Aug 28, 2017 10:21 am

Lieber Matthias,

vielen Dank für die Antwort und Begleitung. Du kannst mich Roger nennen. Noch höre "ich" ja auf diesen Namen. :-)

gerne will ich dich ein Stück begleiten, und ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast. Bist du soweit im Klaren über Ablauf, Technik (Forum) usw. oder gibt es sonst noch sonstige Fragen?

Alles gelesen, hoffe es klappt mit dem zitieren und antworten.


Bedeutet das, es gibt eine personifizierte Vergangenheit und Story bei Dir? Willst du mir davon berichten, was dein derzeitiges wichtigstes "persönliches" Thema ist, damit ich einen Ansatz bekomme?

Noch fühlt es sich so an. Als Geschäftsführer eines Theaters gab es vor 2 Jahren eine einschneidende Trennung. Spielort und Ensemble. Das Ensemble existiert über 22 Jahre. Selbst der Name durfte nicht behalten werden. Interessant. Den Ort zu wechseln unter neuem Namen, bis jetzt eine Herausforderung in der Stadt. Sehr existentiell für alle Beteiligten. Seit dem beschäftige ICH mich sehr mit Identität und Geschichte. Wer bin ICH ohne diese Geschichte? Was bleibt von mir übrig ohne diese Arbeit? Im Ensemble gibt es nun extrem unterschiedliche Empfindungen zur Identität, Zugehörigkeit und "Wir-Gedanken".
Alleine und in Stille empfinde ICH Erinnerungen und übe reine Präsenz ohne Ichgedanken und Verlust (z.B. Spielort, Geld etc.)
Am neuen Ort trifft dann Präsenz/ auf viele altbekannte Ensemble ICHs (die auch daran festhalten-noch mehr als vor 2 Jahren) und aus der Präsenz der Gegenwart ohne Story.

Was hast du bisher herausgefunden zum "Ichgedanken"? Wann und in welchen Situationen kommt dieser Ichgedanke hervor?

Ich habe keine Quelle gefunden. Keine Antwort auf die Frage "Wer bin ich? oder "Wer spricht da?" Wenn die "Vorstellung" ein Ort ist in mir - dann kommt es daher: Stimme + Gedanken. Aber ein Ich wäre es nur wenn ICH der Vorstellung diesen Namen "Ich" gebe. Von diesem Ort kommt dann auch ein Gedanke "Es gibt Dich nicht - es gibt nur Wahrnehmen durch die Sinne: keine Vergangenheit, keine Zukunft. Der Verstand benennt alles. Ohne ICH , MIR, MEIN - relativiert sich alles auf das was wirklich da ist: Objekte, Situationen, Ereignisse - so wie sie sind. Die Vorstellung das beim Entstehen (bzw. glauben daran) des Ichgedanken als kleiner Junge, die Trennung einsetzte und alle Probleme begannen durch den Bezug auf den Ichgedanken. z.B. Vergleich mit anderen Kindern, Wunsch nach Anerkennung, identifizieren mit dem Körper usw.

Der Ichgedanke zeigt sich am stärksten bei Verhandlungen/Forderungen, in den Erwartungen an andere, im Planen mit Personal, beim Aussprechen von dem was ICH will, Konflikten mit "Story" alte Kollegen oder Familie.


LG Roger
PS: Das mit dem Zitieren schau ICH noch mal an.

Grüße Matthias

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Mon Aug 28, 2017 12:29 pm

Also Roger, danke für die Antworten. :)
Wer bin ICH ohne diese Geschichte? Was bleibt von mir übrig ohne diese Arbeit?
Und welche Antwort hast du selbst erhalten? Du hast bereits geschrieben, es besteht aus Geschichten und Stimmen. Denkst du dass da noch etwas anderes sein muss?
Ich habe keine Quelle gefunden. Keine Antwort auf die Frage "Wer bin ich? oder "Wer spricht da?" Wenn die "Vorstellung" ein Ort ist in mir - dann kommt es daher: Stimme + Gedanken.
Was sucht nach der Quelle, wenn das was du suchst gleichzeitig der Sucher ist; "Ich suche Mich"? Gibt es zwischen beiden dann noch einen Unterschied. Gibt es so eine Suche und einen Suchenden?
Der Ichgedanke zeigt sich am stärksten bei Verhandlungen/Forderungen, in den Erwartungen an andere, im Planen mit Personal, beim Aussprechen von dem was ICH will, Konflikten mit "Story" alte Kollegen oder Familie.
Das was du willst sind nichts anderes wie Wünsche oder? Diese Bedürfnisse werden mit einem ICH versehen. Ich will, wünsche, möchte. Wenn du das untersuchst, was ist im Moment des Wollens, Wünschens fühlbar und empfindbar?
LG Matthias

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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Mon Aug 28, 2017 10:06 pm

Hallo Matthias
Und welche Antwort hast du selbst erhalten? Du hast bereits geschrieben, es besteht aus Geschichten und Stimmen. Denkst du dass da noch etwas anderes sein muss?
Ein leeres Blatt. Ein Körper. Ein liebenswertes Lebewesen. Ein Ich mit Loch was lebt und fühlt. Verstand in Erklärungssucht.
Etwas anderes wie ein "wahres Selbst" ? Ein Gefühl des Gebrauchtwerdens. Der Verbundenheit. Erfüllt sein.
Was sucht nach der Quelle, wenn das was du suchst gleichzeitig der Sucher ist; "Ich suche Mich"? Gibt es zwischen beiden dann noch einen Unterschied. Gibt es so eine Suche und einen Suchenden?
Gute Frage. Der Verstand sucht? Der Verstand sucht sich selbst. Herrliches Spiel. Wem gehört der Verstand?
Er ist da wie das Herz im Körper schlägt. Hat eine Funktion. Will verstehen auch ungefragt.
Das was du willst sind nichts anderes wie Wünsche oder? Diese Bedürfnisse werden mit einem ICH versehen. Ich will, wünsche, möchte. Wenn du das untersuchst, was ist im Moment des Wollens, Wünschens fühlbar und empfindbar?
Einerseits Ängstlichkeit vor Ablehnung, Getrenntsein, andererseits Wohlgefühl des für sich sorgen im Alltag.
Das "Ich will" klammerte sich auch an ein persönliches Verlangen mit dem Risiko enttäuscht zu werden.

Roger

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Tue Aug 29, 2017 7:01 am

Ein Ich mit Loch was lebt und fühlt.
Wie meinst du das mit dem Loch? Was kommt da rein, was kommt da raus - und warum ist da ein Loch :) ?
Etwas anderes wie ein "wahres Selbst" ?
Wie ist deine Vorstellung vom wahren Selbst? Wie soll/kann/würde es sein?
Einerseits Ängstlichkeit vor Ablehnung, Getrenntsein, andererseits Wohlgefühl des für sich sorgen im Alltag.
Das "Ich will" klammerte sich auch an ein persönliches Verlangen mit dem Risiko enttäuscht zu werden.
Wenn du in das Verlangen reinspürst, kannst du ausmachen aus was dieses Verlangen besteht? Welche Empfindungen, Gefühle, Emotionen, Assoziationen kommen dir da?
LG Matthias

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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Tue Aug 29, 2017 9:18 pm

Hallo,
Ein Ich mit Loch was lebt und fühlt.
Wie meinst du das mit dem Loch? Was kommt da rein, was kommt da raus - und warum ist da ein Loch :) ?
Sinn. Schöpfung. Werte. wurden dort scheinbar gelagert, als Daseinsspiegelung. Ein Ort der immer gefüllt werden möchte um sich vollständig zu fühlen. Ein Ort der angefüllt werden möchte. Jetzt ein leeres Empfinden. Unsichtbarkeit. Nichtsein. Anhaftung an eine Geschichte ist der Verursacher dieses Gefühls. Identifikation mit der Geschichte auch. Wer ist das? Das eingebildete Selbst? Warum tut es das? keine Ahnung ....

Wie ist deine Vorstellung vom wahren Selbst? Wie soll/kann/würde es sein?
Urvertrauen in alles was passiert, kein Ichgefühl, bedingungslose Liebe spüren (keine Ahnung wie es sich anfühlt), absolute Präsenz, universell. Aufhebung des Gedankens von Geburt und Tod....

Wenn du in das Verlangen reinspürst, kannst du ausmachen aus was dieses Verlangen besteht? Welche Empfindungen, Gefühle, Emotionen, Assoziationen kommen dir da?
Aus dem Gedanken: ICH brauche das, um MICH wohl, sicher und wertgeschätzt zu fühlen.

LG Roger

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Wed Aug 30, 2017 9:11 am

Jetzt ein leeres Empfinden. Unsichtbarkeit. Nichtsein. Anhaftung an eine Geschichte ist der Verursacher dieses Gefühls. Identifikation mit der Geschichte auch. Wer ist das? Das eingebildete Selbst? Warum tut es das? keine Ahnung ....
Prima - das ist eine sehr klare Sicht bereits da. Oder ist das deine Vorstellung und du willst noch mehr Klarheit? Was glaubst du mit dem Dialog erreichen zu können?
Urvertrauen in alles was passiert, kein Ichgefühl, bedingungslose Liebe spüren (keine Ahnung wie es sich anfühlt), absolute Präsenz, universell. Aufhebung des Gedankens von Geburt und Tod....
Kannst du das jetzt so sehen und spüren oder ist es Wissen, was gehört oder gelesen wurde von dir?
ICH brauche das, um MICH wohl, sicher und wertgeschätzt zu fühlen.
Was brauchst du konkret? Was braucht dein Ich um sich sicher und wertgeschätzt zu fühlen? Sich selbst? Braucht das Ich - den Ich-Gedanken um sich selbst zu bestätigen? Spüre das bitte mal nach.
LG Matthias

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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Wed Aug 30, 2017 12:54 pm

Hallo,
Oder ist das deine Vorstellung und du willst noch mehr Klarheit? Was glaubst du mit dem Dialog erreichen zu können?
Noch mehr Klarheit, ja. Versteht/spielt der Verstand ein neues Konzept oder Spiel - der Ichlosigkeit bzw. Abwesenheit von Persönlichkeit/Identität?
Kannst du das jetzt so sehen und spüren oder ist es Wissen, was gehört oder gelesen wurde von dir?
Beides, aber nicht klar. zB Wie fühlt es sich ein Fallschirmsprung an? Keine Ahnung. Es gibt eine Vorstellung. Nach einem wirklichen Sprung, würde ich Erfahrung beschreiben können. Noch fühlt es sich an ob ICH noch nicht gesprungen bin.

Was brauchst du konkret? Was braucht dein Ich um sich sicher und wertgeschätzt zu fühlen? Sich selbst? Braucht das Ich - den Ich-Gedanken um sich selbst zu bestätigen? Spüre das bitte mal nach.
[/quote]

Erst würde Ich sagen ja es braucht ein bestätigendes Selbst. Doch wozu braucht es diesen Gedanken? Sicherheit ist nur Gedanke aus gesellschaftlichen Konditionierungen. Wertschätzung von außen rührt(bewirkt) nichts am reinen Wahrnehmen, an dem was gerade passiert. Körper dient und Sinne spüren was da ist. Tja ist es just so simpel?

LG ROGER

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Wed Aug 30, 2017 1:59 pm

Noch mehr Klarheit, ja.
Willst DU/ICH mehr Klarheit haben? Sagst du Dir, "ich wünsche MIR mehr Klarheit" (damit es mir besser geht, o. ä. Gründe)?

Wenn dem so ist, untersuche das Wollen und das Verlangen. Woher kommt es, welche Substanz hat es, welche Emotionen, Gefühle, Gedanken oder Assoziationen kommen dabei hoch? Wo ist der Moment, wo du dir Verlangen zu eigen machst und "ich will" daraus wird?
Versteht/spielt der Verstand ein neues Konzept oder Spiel - der Ichlosigkeit bzw. Abwesenheit von Persönlichkeit/Identität?
Gut möglich. Intellektuell ist oftmals Klarheit da, dennoch bleibt ein Gefühl des Mangels. Falls das so wäre, untersuche, woran es mangelt. Wunsch und Wille wäre es dann, diesen Mangel zu beseitigen, und das zu erhalten was fehlt. Also fehlt dir noch was? Bist du in irgendeiner Form unvollständig, ist Gefühl von Unvollständig-Sein da??

Du siehst Interpretation des Verstandes. Was ist das, was hinter deinem Verstand ist und den Verstand wahrnimmt, der bewertet, kreiert, unterscheidet u.v.m.? Kann man einen Wahrnehmer "dingfest" machen (Außer den Sinnesorganen)?
Erst würde Ich sagen ja es braucht ein bestätigendes Selbst. Doch wozu braucht es diesen Gedanken? Sicherheit ist nur Gedanke aus gesellschaftlichen Konditionierungen. Wertschätzung von außen rührt(bewirkt) nichts am reinen Wahrnehmen, an dem was gerade passiert. Körper dient und Sinne spüren was da ist. Tja ist es just so simpel?
:) Simples Sein. Mehr nicht.
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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Wed Aug 30, 2017 8:31 pm

Willst DU/ICH mehr Klarheit haben? Sagst du Dir, "ich wünsche MIR mehr Klarheit" (damit es mir besser geht, o. ä. Gründe)?
Wer will mehr Klarheit? Da ist Niemand. Eher Bestätigung, ob da noch an den ICHgedanken geglaubt wird. Ums Besser gehen handelt es sich nicht. Wer bestimmt das besser gehen? Keine Antwort.
Woher kommt es, welche Substanz hat es, welche Emotionen, Gefühle, Gedanken oder Assoziationen kommen dabei hoch? Wo ist der Moment, wo du dir Verlangen zu eigen machst und "ich will" daraus wird?
Der Moment ist - wenn aus: "annehmen was ist" - der Gedanke kommt : das ist nicht genug. dir fehlt was.
Also fehlt dir noch was? Bist du in irgendeiner Form unvollständig, ist Gefühl von Unvollständig-Sein da??
Ja und Nein. - Aber eher nein. Gedanke kommt: ICH bin vollständig. Aber warum noch ICH?
Du siehst Interpretation des Verstandes. Was ist das, was hinter deinem Verstand ist und den Verstand wahrnimmt, der bewertet, kreiert, unterscheidet u.v.m.? Kann man einen Wahrnehmer "dingfest" machen (Außer den Sinnesorganen)?
Ja gute Frage. dingfest machen. schön wärs. wer sollte es sein, da ist niemand. Aber das Gefühl als ob.

:) Simples Sein. Mehr nicht.
Mehr also nicht. Na es ist ja schon ne ganze Menge ...

Roger

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Thu Aug 31, 2017 11:04 am

Du siehst ziemlich klar. Wenn sich da etwas versteckt, dann ist es nur noch sehr subtil wahrnehmbar. Irgendetwas gibt noch das Etikett "Ich" - ein subtiles Gefühl.
Aber das Gefühl als ob.
Wie fühlt sich das Gefühl, als ob da jemand wäre, genau an? Wo kannst du es wahrnehmen? Spüre tief hinein.
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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Thu Aug 31, 2017 9:43 pm

Wie fühlt sich das Gefühl, als ob da jemand wäre, genau an? Wo kannst du es wahrnehmen? Spüre tief hinein.
Es fühlt sich an wie eine Reaktionsebene, die automatisch agiert, einen Impuls senden will, räsoniert. Körperlich ist das Gesicht stark angespannt wenn Gefühle dabei zu Tage treten. Ein Energiefeld durchströmt die Muskulatur, Schultern ziehen sich zusammen, bei unlösbar scheinenden Fragen und Konfrontationen mit "ICHgedanken/Story behafteten" Personen/Beziehungen.

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Re: daswasfolgt

Postby Matthias » Thu Aug 31, 2017 9:50 pm

Es fühlt sich an wie eine Reaktionsebene, die automatisch agiert
Also scheint es so, dass da überhaupt keine Kontrolle stattfindet? Die restlichen Reaktionen kommen wohl auch automatisch hoch...
Ein Energiefeld durchströmt die Muskulatur, Schultern ziehen sich zusammen, bei unlösbar scheinenden Fragen und Konfrontationen mit "ICHgedanken/Story behafteten" Personen/Beziehungen.
Klingt wie eine Abwehrreaktion deines Körpers. Also keine Kontrolle auch hinsichtlich solcher Konfrontationen? Würdest du gerne anders reagieren - eine andere, freundliche Rolle spielen?
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Re: daswasfolgt

Postby Sympathisant » Fri Sep 01, 2017 8:57 am

Also scheint es so, dass da überhaupt keine Kontrolle stattfindet? Die restlichen Reaktionen kommen wohl auch automatisch hoch...
Eher nicht. Etwas "kontrollierter" vielleicht, bzw. zeitlich verkürzt beim ausagieren. Aber was (welche Instanz) soll es auch kontrollieren?

Klingt wie eine Abwehrreaktion deines Körpers. Also keine Kontrolle auch hinsichtlich solcher Konfrontationen? Würdest du gerne anders reagieren - eine andere, freundliche Rolle spielen?
Ja, keine Kontrolle, nur bewusst das es da ist. Ja, agieren statt reagieren. Freundliche Rolle, hm, eher kooperativer/gelassener. Aber eine Rolle spielen, macht das Sinn? Ich meine Schauspieler bin ICH ja. Oder Rollen spiele ICH auf der Bühne.


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