mühelos, klar und einfach

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Lalla721
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Tue Sep 25, 2018 6:20 pm

Stell dich hin. Hebe nun unter voller Konzentration den rechten Arm....fühle hinein....wer hat den Arm gehoben?
Es ist immer nur das EINE Sein in allem. Es hebt den Arm, es denkt und forscht nach ect..
Es kann nur eine Instanz geben, die übrig bleibt.

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Danylela
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Danylela » Wed Sep 26, 2018 6:05 pm

Sehr gut.....

Gibt es noch Fragen deinerseits?
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Lalla721
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Wed Sep 26, 2018 9:08 pm

Gibt es noch Fragen deinerseits?
Nein, keine Fragen mehr.

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Danylela
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Danylela » Thu Sep 27, 2018 10:40 am

Ich würde einfach nochmal gern das Thema Gedanken aufgreifen. Es gibt Erinnerungen und Zukunftspläne, das Gedächtsnis und Gedanken.

Du kannst diese Untersuchung in mehreren Schritten machen, es ist nicht nötig, sie in einem Stück durchzugehen.

1. “Woraus” besteht das Gedächtnis?

2. Wann erscheint das Gedächtnis?

3. Welcher Unterschied besteht zwischen einem „allgemeinen“ Gedanken und einem „Erinnerungsgedanken“ ganz genau?

4. Woraus geht genau hervor, dass ein “Erinnerungsgedanke” sich auf etwas bezieht, was geschehen ist? Schau dir dann einen Gedanken über die Zukunft an.

5. Woraus besteht der Zukunftsgedanke? 6. Woraus ist der ‘Zukunftsgedanke’ gemacht? 7. Wann erscheint der Zukunftsgedanke?

8. Woraus besteht der Unterschied zwischen einem “allgemeinen Gedanken” und einem “Zukunftsgedanken” genau?

9. Woraus ist genau zu entnehmen, dass der „Zukunftsgedanke“ sich auf etwas bezieht, was geschehen wird? Jetzt wollen wir einen Gedanken an die Vergangenheit mit einem Gedanken an die Zukunft vergleichen.

10. Worin besteht der Unterschied zwischen den Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft genau? Wenn es einen Unterschied gibt, woran wird dieser Unterschied erkannt? Sieh dir an, was tatsächlich geschieht und nicht, was Gedanken erzählen.
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Fri Sep 28, 2018 8:46 pm

Aus meinem direkten Erleben beantwortet:
“Woraus” besteht das Gedächtnis?
Ich empfinde Raum, "Gedächtnis" jedoch muss ich denken, erspüren kann ich da nichts. Ein Gedanke , eine Vorstellung eines Speicherortes oder Speichervorganges, also wiederum ein Gedanke.
Wann erscheint das Gedächtnis?
In dem Moment, in dem ich daran denke.
Welcher Unterschied besteht zwischen einem „allgemeinen“ Gedanken und einem „Erinnerungsgedanken“ ganz genau?
Der allgemeine Gedanke ist wie absichtslos,offen er entsteht und vergeht wieder; einen Erinnerungsgedanken empfinde ich gerichteter. Der Ich-Gedanke heftet leichter daran. Der Gedanke an einen Gedankeninhalt.
Woraus geht genau hervor, dass ein “Erinnerungsgedanke” sich auf etwas bezieht, was geschehen ist? Schau dir dann einen Gedanken über die Zukunft an.
Da gibt es nichts, aus dem hervorgeht, dass der Erinnerungsgedanke sich auf etwas bezieht, was geschehen ist. Ich kann keinen Zeitfaktor erkennen, nichts, was real erfahrbar wäre. Es ist nur ein Gedanke, ein Gedanke an einmal Gedachtes (so wie es jetzt gedacht wird).
Bezogen auf die Zukunft ist das noch deutlicher, nur ein Gedanke an einen gedachten Vorstellungsinhalt.

Teil 1, Teil 2 folgt noch.

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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Fri Sep 28, 2018 9:12 pm

Tei 2
Woraus besteht der Zukunftsgedanke?
Aus der Vorstellung über den Faktor Zeit und etwas darin vorgestelltes - ein Gedanke in einem Gedanken.
Woraus ist der ‘Zukunftsgedanke’ gemacht?
Aus einem Gedanken in einem Konstrukt (Zeit)
Wann erscheint der Zukunftsgedanke?
Wenn mit dem Konstrukt Zeit gedacht wird. Ein Wunsch oder eine Befürchtung, etwas, das noch sein soll oder eben nicht sein soll das Ich-Konstrukt beschäftigt.
Woraus besteht der Unterschied zwischen einem “allgemeinen Gedanken” und einem “Zukunftsgedanken” genau?
Sorgen und Wünsche entstehen aus dem Ich-Gedanken, er operiert mit dem Zeit-Konstrukt. Der "allgemeine Gedanke" ist davon freier.
Woraus ist genau zu entnehmen, dass der „Zukunftsgedanke“ sich auf etwas bezieht, was geschehen wird?
Ich finde da nichts. Er hängt gleichsam in der Luft, es ist nur ein Gedanke.
Worin besteht der Unterschied zwischen den Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft genau?
woran wird dieser Unterschied erkannt?
Um an die Vergangenheit zu denken, stelle ich mir im Zeitkonstrukt eine Rückwärtsbewegung vor, wenn ich an die Zukunft denke eine räumliche Vorwärtsbewegung. Das ist ein gedanklicher Vorgang, die Richtungen, weil eine Vorstellung, austauschbar, also nicht relevant, leer. Es gibt diesen Unterschied nicht.

So habe ich es wahrgenommen.

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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Danylela » Sun Sep 30, 2018 5:40 pm

Ich werde dir nun unsere Abschlußfragen stellen. Ich möchte Dich bitten dir hierfür Zeit zu nehmen. Nachdem Du geantwortet hast werden einige andere Guides deine Antworten lesen und entweder Punkte nachfragen oder bestätigen.

1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?

2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.

3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?

5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Mon Oct 01, 2018 7:31 am

Ich bin für 2 Wochen im Urlaub.
Ich antworte, wenn ich wieder da bin und soweit die Fragen bearbeitet habe.
Grüße Dich
Lalla

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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Danylela » Mon Oct 01, 2018 7:32 am

Ich wünsche erholsamen Urlaub. Bis dann

Gesendet von meinem STF-L09 mit Tapatalk

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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Sat Oct 20, 2018 5:22 pm

1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Ein eigenständiges „Ich“ , „mein“ oder „Selbst“ ist in der direkten Erfahrung nicht auffindbar. Auch nicht in der Vergangenheit.
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Ich spüre einen Sog in der Verkörperung sich auf ein Zentrum zu beziehen, eine Gewohnheit, die entstanden ist, sich als begrenzter Körper mit einem Zentrum zu begreifen. Denken und Fühlen wird sodann als zu diesem Zentrum gehörend gedeutet, etwas, worum sich sorgend und sichernd gekümmert werden muss.Das "ich" das tun muss. Dies wird wohl auch beobachtend wahrgenommen bei Anderen. „Begreifen“, „deuten“, Wahrnehmung wird als Wesen in diesem Körper denkend verarbeitet. Sprache kommt hinzu, Kategorien, Interpretationen gebildet. Das Kind lernt Wörter und Begriffe, Deutungen durch Bewertungen, gut und schlecht, die ganze Welt der Interaktionen. Die Anderen verhalten sich zu mir, ich beobachte, was geschieht an Verhalten der Anderen miteinander. Interpretationen werden vorgenommen von dem, was ich erlebe. Daran hängt sich die entsprechende Emotion mit der körperlichen Anspannung dazu. Ganze „Selbst“ – Überzeugungen über dieses Zentrum, dieses „Ich“ entstehen, über Andere, über die „Welt“. Mehr und mehr bestimmen unbewusste Gedankenkonstrukte die Wahrnehmung dieser Welt. Eine Spaltung geschieht. Gefühle von Bedrohung, sich absichern müssen, sich hervorheben, unterscheiden müssen. Das Sein, unteilbar „vergisst“ sich hinein in die eigene Schöpfung aus Gedanken, die zunächst nicht mehr als Gedanken hinterfragt werden können, weil es so real erscheint.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Vor dem Dialog war ich unruhiger auf der Suche, ich hatte eine Art Ekstase in mir und wusste nicht, was damit tun? Was ist das? Angst, sie zu verlieren. Es entstand ein Konflikt mit meinem Umfeld, besonders in meiner Ehe, ich wollte mich mitteilen, mein Mann wollte davon nichts hören. Große Unruhe. Jetzt ist mehr Klarheit da, weniger tun – müssen und weniger Fragen. Wenn sich emotional etwas leidvoll verfestigt schaue ich mit diesem „ich-losen Blick“ hinein und es wird müheloser, leichter darin. Ich genieße das, was entsteht, Gedanken, Empfindungen oder Zustände sind da, vergehen wieder.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Immer wieder nach dem „Ich“ zu suchen und zu entdecken, dass es nicht gefunden werden kann. Es ist ein Prozess im Gang, Ich wechsele zwischen gewohnter Ich-Identifikation und dem Schauen der Ich- Illusion, die ein Gefühl der Leere, des Nichts- ist -da hervorruft. Das, was übrig bleibt, das dann zu genießen oder zu erleben.
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Es gibt nichts zu entscheiden, die Dinge nehmen ihren Lauf, ebenso die Absicht ist jedenfalls nicht „meine“ Absicht. Es ist mehr ein Spiel, eine ganze Situation, die sich entfaltet. Im Ich losen Bewusstsein ist es ein Zuschauen, , erleben, was passiert, ohne eigenen Willen. Wahl und Kontrolle sind Konstrukte oder Eindrücke, die in der Ich-Illusion entstehen mit allen Lasten und Verwirrungen, Ängsten und Wünschen, wie etwas sein soll oder nicht sein soll.
Z.B. erlebe ich momentan Bereiche, Konflikte innen und mit dem Außen (Ehepartner) die ich nicht lösen kann, ich habe keine Kontrolle und Handhabe über eine bestimmte Vertiefung in der Kommunikation miteinander, da tut sich nichts, was immer ich auch versuche, die Beziehung auflösen geht ebenso wenig. Das Gleiche Muster spielt sich in einer körperlichen Symptomatik ab: eine Hyperreagibilität meiner Lunge produziert Asthmaähnliche Schmerzen und Symptome, für die es scheinbar keine Medikamente gibt. In der Ich Illusion könnte ich viele Gedanken konstruieren, Bewertungen über Scheitern, über den Anderen ect.. Ich-los erlebe ich im Scherz und in der Anspannung eine Weite, etwas liebevolles, unpersönliches und etwas wie: schauen wir mal, was kommt daraus, Impulse entstehen vielleicht, die in Handlung umgesetzt werden. Das stockende des Prozesses wird ebenso wahrgenommen und erlebt ohne Wertung. Was weiß ich, woher das alles kommt, wofür? Krass gesagt, keine Verantwortung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Nein, erstmal nicht. Bin gespannt auf die nächsten Anmerkungen evtl..

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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Danylela » Sat Oct 20, 2018 7:09 pm

Vielen Dank für Deine Antworten. Ich melde mich.
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Re: mühelos, klar und einfach

Postby Lalla721 » Sun Oct 28, 2018 5:08 pm

Vielen herzlichen Dank für Deine Begleitung, Daniela.

Danke Danke!


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