Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

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guoyunshen
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Sat Feb 18, 2012 7:28 pm

wenn dieser hunger gesättigt ist komme wieder zurück zu unserer
frage: ist das ich real? warum glaubst du an etwas das du nicht finden kannst.
ist da angst die dich weiterhin an die vermeintlich sichere option binden will?
was könnte passieren?
den glauben hab ich nicht gewählt, das ist einfach passiert.

angst ist da nicht wirklich. es könnte passieren das ich sehe das ich mich all die jahre getäuscht habe und dann bin ich "enttäuscht" ....

es könnte vielleicht passieren das mein leben dann in eine GANZ ANDERE richtung geht....

sind ja alles nur spekulationen ... das ichgefühl ist sehr fest zur zeit ... es ist wie eine zwangsjacke...
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Sat Feb 18, 2012 7:38 pm

dieser körper ist so begrenzt...überhaupt fühle ich mich so begrenzt und klein...und da ist nichts was ich tun kann...alles wäre eher eine flucht vor dem "mit mir sein" ... ich vertraue dem leben, es wird mir schon die richtigen türen bringen.... da mach ich mir keine sorgen.... sondern eher um die freiheit... da ist sehnsucht diese grenzen hinter sich zu lassen... das kleingeistige, begrenzende, sorgenvolle grübeln abzu legen und zu "leben"... wie als kind, wo jeder tag ein universum für sich war, alles neu und frisch war und als "strahlend schön" wahrgenommen wurde... ohne sorgen, ohne gedanken an zukunft und vergangenheit....
ja, da ist eine sehnsucht, wie eine erinnerung an die freiheit ....
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Bernhard
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby Bernhard » Sun Feb 19, 2012 7:24 pm

den glauben hab ich nicht gewählt, das ist einfach passiert.
soll es so bleiben?
damit sich etwas ändern kann müssen wir das alte überprüfen
dh ganz genau hinschauen.
wie genau kommt in einer konkreten situation das ich bzw
die trennung ins spiel?

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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Mon Feb 20, 2012 12:07 pm

Hallo
und erstmal sorry das ich gestern nicht mehr geschrieben habe, es war einfach zu spät und zu stressig gestern.

Nein, es soll nicht so bleiben. Ich möchte herausfinden was wirklich real ist.

Konkrete situation ist nicht einfach zu finden, das ich ist ja ständig aktiv.

Ich merke die Begrenzungen oft in den Glaubenssätzen wie:

Ich bin nicht gut
Ich bin wertlos
ich bin nicht attraktiv usw.usw.

Situationen treten ein in denen dann die innere Bremse durch das ich kommt:

z.B: du brauchst sie garnicht ansprechen denn du bist viel zu hässlich/arm/klein etc.

allerdings entspricht das oft garnicht der realität und ich bin dann oft positiv überrascht....

Heute z. B. ist ein grauer Tag, ich habe mir freigenommen und fühle mich innerlich depressiv angesichts der Tatsache wieder einen Tag alleine zu verbringen. Hab mir vorgenommen heute abend rauszugehen und Leute zu treffen.

Da sind also die Fakten, die ja an sich nicht schlimm sind und die man alle ändern kann:

- viel Zeit für mich
- wenig Kontakte zu Menschen
- materiell ist alles gut gesichtert, eigentlich keine Sorgen

nun kommt aber der Verstand und fängt an über das "ICH" zu sprechen a la: ICH bin so allein / ICH bin in einer trostlosen Situation / ICH weiss nicht wie ICH usw. usw.

die meisten dieser Gedanken drehen sich nur im Kreis und immer um das ICH.

werde weiter beobachten und die nächste konkrete Situation beschreiben.

lg gys
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby Bernhard » Mon Feb 20, 2012 5:55 pm

Ich bin nicht gut
Ich bin wertlos
ich bin nicht attraktiv
ich empfehle dir zum warmwerden diese unsinnigen glaubenssätze aufzulösen.
sie sind falsch und nutzlos.
sei wachsam und erkenne sobald so ein unsinniger gedanke erscheint.
dann erkenne ihn freundlich als unsinnigen gedanken
und beschäftige dich nicht weiter damit.

genauso wie bei der aufdeckung der ich-illusion geht es darum unsinnige
gedanken fallen zu lassen.
berichte wie das fallenlassen dieser negativen glaubenseinladungen klappt

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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Mon Feb 20, 2012 6:28 pm

Hallo Bernhard,

das ist was ich schon seit längerem erfolgreich tue. Vor allem Coaching hat mir dabei geholfen. Nur manchmal habe ich schlechte Tage und dann fällt es schwerer, bzw. alte Muster kommen wieder zurück.

Je weniger ich denke, desto mehr mach ich einfach meine Sachen. Stelle eine ungewöhnliche Leichtigkeit fest in letzter Zeit. Es macht einfach keinen Sinn sich immer um etwas zu bemühen was nicht vorhanden ist. (ICH)

Dieser Körper ist wie er ist und alles ist einfach wie es ist. Es ist unsinnig es anders "hinbiegen" zu wollen. Vor allem ist ja dieses "GYS System" einzigartig.

Aber ok, ich werde "freundlich" darauf achten unsinnige Gedanken zu erkennen und fallen zu lassen. Das Gefühl wenn ICH Ich spreche hat sich verändert. Verrückt.
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Tue Feb 21, 2012 12:40 am

nun schreib ich nochmal kurz, da der Tag ungewöhnlich war. alles lief so mühelos und unbeschwert, und ich war garnicht da, bzw. wie absorbiert._

Wenn Gedanken oder Fragen kamen, dann schaute ich, aber da ausser Gedanken und dadurch ausglöste Wahrnehmungen im Körper nichts zu finden war, machte ich weiter mit meinen Sachen. Und irgendwie war ich so euphorisch und gelöst, als ob eine Bremse wegfallen würde.

Einfach ein schöner Tag, leicht und unbeschwert. Was soll ich immer kämpfen und mich bemühen, wenn da nichts zu finden ist? Wenn da niemand ist, wird alles unpersönlicher, wenn alles unpersönlicher wird, dann wird auch alles freier.

Ich hab immer alles so persönlich genommen, und vor allem meinen Körper. Der Gedanke das der Körper mir nicht gehört, das da niemand ist dem dieser Körper gehört, hat etwas unglaublich befreiendes für mich.... Alter, Krankheit, Schmerz, war immer etwas was es unbedingt zu bekämpfen galt, dem man unbedingt ausweichen musste...aber wenn da niemand ist, dann passieren diese Dinge einfach, so wie auf Nacht der Tag folgt und es betrifft niemanden persönlich... alles wird erfahren und vielleicht ist es auch schlimm aber es ist dann "unpersönlich", das heisst es kann angenommen werden. Und das Leiden wird entschärft sozusagen...

Alles hat so einen Geschmack von Begeisterung aufeinmal, fühle mich so frei, wie wenn endlich Plsatz da ist, endlich mehr Raum. Naja mal sehen ob ich das morgen auch noch so sehe...

lg der GYS
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby Bernhard » Tue Feb 21, 2012 4:29 pm

hallo gys
da du momentan offensichtlich negative gedanken
gut im griff hast lass uns wieder auf den ich-geist
fokussieren...

solange gys nicht auf die ich-illusion einsteigt
kann die zeit mühelos verlaufen
als würde einfach das leben fliessen
und gys fliesst mit wie alles andere...

ich empfinde leiden als nichts schlechtes
gibt es uns doch die energie aktiv zu werden...
es scheint dich aufgeweckt zu haben.

was passiert beim lesen folgender aussage:
es gibt gys nicht als vom erleben getrennten macher -
es hat ihn nie als solchen gegeben.

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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Tue Feb 21, 2012 5:05 pm

beim lesen dieser sentenz spüre ich grosse zustimmung. das ganze war ein missverständnis.
das ist kein ich, keine eigenständige macher person. du sagst ich soll schauen, aber wenn ich schaue ist nichts zu finden.

gys dachte immer er wäre da, aber das war nur eine täuschung. wie eine halluzination.

heute habe ich festegestellt das reaktionen ausbleiben. was vorher einem ich wehgetan hat lässt nun keine spuren mehr zurück...das ist echt ungewohnt.

ich war ziel von anschuldigungen und unterstellungen die normalerweise verteidigung provoziert hätten, stattdessen einfach nur "sehen" des schmerzes einer anderen person und mitgefühl. keinerlei zeichen von verteidigung oder rechtfertigung. nichts. einfach nur ruhe.

auch geschäftlich ist etwas geschehen was normalerweise bedrohung und heftige gedankenströme ausgelöst hätte. stattdessen nur "ok, so ist es". die anderen sind halt die anderen und machen, und ich bin ich und mache...das ist alles.

beim meditieren heute waren die gedanken, aber ich fragte mich " wo ist hier der denker?" alles ist so unpersönlich. ob das wieder vergeht und dann wieder das alte drama losgeht? ist es tatsächlöich einfach nur ein "aufhören"? gys dachte immer er müsste etwas begreifen, es müsste klick machen. aber jetzt ist es sehr unspektakulär....

muss los, schreib heute abend nochmal...

lg gys
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Tue Feb 21, 2012 10:24 pm

hier nochmal ein kurzes update: hatte heute im zwischenmenschlichen bereich dann doch zwei komische erlebnisse: ich verleihte meinem ärger ungehemmt ausdruck und war dann aber auch wiede ruhig. trotzdem denke ich das ich eigentlich nicht ärgerlich werden sollte wenn dinge nicht so laufen wie ich es mir vorstelle oder menschen "verpent" sind. und dann hatte ich depressive gedanken über fakten in meiner arbeit, welche ich aber gleich als unsinnig erkannte und fallenlassen konnte. mir kam es vor wie gewohnheitsmässige reaktionen auf umstände, wie eingefahrene spuren oder rillen.

fühle mich nun doch wieder im ICH, auch wenn es lockerer wird so ist das gewohnheitsmässige ichdenken doch weiter sehr stark und die alte identität etabliert sich dann doch wieder....

alles seltsam...fühle mich so verschwommen und unscharf... weiss nicht mehr was eigentlich los ist...

naja bin jetzt auch platt wie jeden dienstag abend nach der arbeit....essen...schlafen

bis morgen
gys
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby Bernhard » Wed Feb 22, 2012 5:12 pm

nach dem durchschauen der ich-illusion werden ärger oder depression auch weiter in gys
leben erscheinen. doch es wird daraus kein drama gemacht.
tendentiell werden diese emotionen abnehmen.
doch ist es jetzt zweckmässig sich einzig um die wahrheit um das ich zu kümmern.

ichlose zustände müssen nicht bedeuten dass die ich-illusion durchschaut wurde.
ich hatte 9 jahre immer mal wieder ichlose zustände bis es blieb.

was meinst du wenn du das wort ich benutzt?
wo genau kommt der macher ins spiel?
was ist der macher anderes als eine vorstellung
wie der weihnachtsmann?

schau genau hin wie in deinem erleben nach einem
ichlosen tag nun wieder an das ich geglaubt wird.
was ist anders? wie läuft das?

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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Wed Feb 22, 2012 7:14 pm

Hallo Bernhard,
ok, versuche meine perspektive die ich bisher hatte darzustellen:

wenn ich das wort ich benutze so meine ich den Körper durch dessen augen gesehen wird, der mit einem Namen gerufen wird, und in dem eine Persönlichkeit wohnt die gewisse Eigenschaften hat die sie von anderen unterscheidet.

der macher kommt in dem moment ins spiel wo entscheidungen gefällt werden die das weitere leben diese körpers bestimmen z. B. job, karierre, beziehungen usw. auch nahrungsaufnahme, schlafgewohnheiten etc.

all dies wird von einer person mit körper und namen und einer geschichte ausgeführt und geplant die sich "ich" nennt. dieses ich hat einen namen z.b. hans müller und eine persönliche lebensgeschichte...

der macher ist auch derjenige der träume und ziele hat, der dinge liebt und andere ablehnt....all dies ist der macher. er hat vorlieben und abneigungen. fühlt sich geliebt oder abgelehnt. usw., plant, sorgt sich usw.

der macher ist nicht nur eine vorstellung da er verletzt werden kann und aus wut oder hass oder auch euphorischer liebe ganz verrückte dinge tun kann. das es den weihnachtmann nicht gibt macht mir keine angst oder schwierigkeit. das es mich als macher nicht gibt ist da schon schwerer anzunehmen.

das es mich als macher nicht gibt ist sehr folgenschwer in den konsequenzen...aber trotz allem kann ich mich nicht an den moment erinnern wo der macher in diesen körper eingezogen wäre...

auch wenn nun viel mehr raum ist, so ist da nun doch wieder ein festeres ichgefühl.

es zeigt sich darin das die laufenden gedanken sich um ein imaginären mittelpunkt bewegen der als "ICH" bezeichnet wird. anders ist daß nun eine imaginäre "geschichte" weitergesponnen werden muss, es wird sich gesorgt über "jenes tun" oder "dieses tun" , pläne müssen abgearbeitet oder erledigt werden...

das erleben ist eher leichter heute, alles fühlt sich offener an. du sagst das ich nun wieder an das ich glaube...wie kommst du darauf? für mich hatte ich nicht das gefühl etwas durchschaut zu haben....

aber ich habe das deutliche gefühl das der glaube an das ich ins wanken gerät...es ist als ob ich (dieses körper/geistsystem) einfach aufhöre das ICH zu beachten.... es ist wie eine kranke denkgewohnheit, aber nun wird gesehen daß es eine unnötige denkgewohnheit ist.

das ICH ist nur ein gedanke der wie alle gedanken losgelassen werden kann. aber da ist niemand der etwas TUN kann. es ist einfach so. nichts kann getan werden.

da ist nichts und deswegen kann einfach nur gelebt werden. je mehr ich versuche etwas zu tun, etwas zu durchschauen, desto stärker ist der irrglaube an das ich das angeblich durchschaut werden muss. da ist tatsächlich nichts was durchschaut werden könnte... völlig verrückt.

heute war dieser körper einkaufen und er ging durch die stadt... fühlte sich so frei und positiv.... alles so leicht.... es ist wie ein ganz anderes leben.... einfach nur sein... ohne ziel und plan... ein wahnsinnsgefühl.... das gefühl mit allem verbunden zu sein.... weiss nicht ob das ichlos war oder nicht...aber definitiv "schön" ....

dankbarkeit erfüllt den raum den dieser körper einnimmt. ICH bin nun wirklich nicht mehr sicher ob ICH da bin oder nicht. Verwirrung was das nun soll. Passiert was oder ist das nur Einbildung? Möchte ich vielleicht ichlos sein?
Macht sich der GYS vielleicht was vor'?

wie komme ich weiter rein? wie komme ich weiter ran an die illusion? wenn da nichts ist wie kann nichts weiter an nichts herankommen? jeder moment kommt auf den vorhergehenden und da ist keine wahl. es gibt keine wahl und deswegen kann auch niemand da sein der irgendetwas macht oder bestimmt.

aber dinge werden doch getan, entscheidungen werden gefällt, pläne audgeführt, ziele erreicht... wer tut dann dies alles? kapier echt garnichts mehr... tränen laufen...phuuu-------- kenn mich nicht mehr aus.....

wenn das alles war, warum dann soviel Theater? Wenn es wirklich so einfach sein sollte, dann bin ich echt enttäuscht und auch amüsiert zugleich....

lg GYS
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby Bernhard » Thu Feb 23, 2012 5:42 pm

der krug geht solange zum brunnen bis er bricht.

nur der glaube schafft das ich-gefühl.
da entsteht die ich-blase als getrennt von der restwelt
und die inbesitznahme. mein arm. meine karriere...

fällt die illusion der trennung einer ich-blase weg
verbleiben gys sein arm, gys seine karriere...
gleichwertig zu allen anderen erscheinenden objekten.

das erleben einer menschlichen gys erfahrung verbleibt
ohne besitzer ohne macher

mehr wird im reinen erleben nicht offenbart.
nur gedanken funktionierten als ich-illusion.

ja es stimmt es ist nur ein simples unspektakuläres sehen
Da ist Niemand. leben zeigt sich in deinem erleben als eins
in dem alles und das scheinbar getrennte einfach so ist wie es ist.

der leidensdruck hilft dir hinzuschauen und ehrlich zu sein.
es ist leben das sich von moment zu moment entfaltet.
es braucht keinen macher der mit oder gegen das leben agiert.
es gab ihn nie.

Was ist in deinem erleben? Fliesst das leben oder ist da ein ich am werk?

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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Thu Feb 23, 2012 6:20 pm

Hallo,
habe keine Nachricht über Antwort erhalten. Komisch.

In meinem Leben ist ein ICH am Werk. In einem "Nichtkraft Akt" hat sich nun eine neue Webseite gestaltet. Und ich freue mich und bin stolz darauf.

Der Körper ist müde und hat viele Schmerzen, auch der Bauch hat emotionale Spannung. Ich erfahre die Veränderung von Freunden und Weggefährten als "Enttäuschung" und dies bringt "angeblichen" Schmerz. Das Alleinsein wird empfunden und alte Verbindungen fühlen sich an wie Klamotten die nicht mehr passen. Ich habe mich verändert und dies bringt auch Änderung in Beziehungen mit sich....

Allerdings wird Enttäuschung anders wahrgenommen, tatsächlich ist es ein Spannungs Gefühl im Bauch und dann die Frage : Wer empfindet dies als Enttäuschung und warum? Das Ausbleiben eines grossen Dramas wird als neu empfunden und erstaunt mich. Stumpfe ich ab oder ist da weniger ICH was verletzt wird?

Heute starke Angriffe wegen dem Direct Pointing, ein "Freund" wurde sehr abwertend. Ich beobachtete die Reaktionen in meinem Körper und stellte fest das ich früher doch sehr böse gewesen wäre. Nun laufen automatische Gedankenprozesse wie: Ich melde mich nicht mehr, breche den Kontakt ab, brauche diese Leute nicht usw. und so fort. Das Sprechen mit anderen Personen über DP werde ich nun aber einstellen. Bringt nichts.

Tatsächlich werde ich nun einfach nicht reagieren und Handlungen nicht mehr von automatischen Reaktions- und Gedankenmustern dirigieren lassen. Wer weiss schon was morgen ist. GYS nicht.

Gestern abend wurde ich auch sehr klar und konfontierte Menschen mit ihren unbewussten Widerständen. Es tat gut lang zurück gehaltene Fakten auszusprechen. Die Reaktionen waren Erstaunen. GYS agiert nicht mehr in berechnenden Mustern.

Trotzdem ist da nun das Gefühl fest zu hängen und zweifelnde Gedankenmuster. Was wenn dies alles nur noch mehr Probleme bringt. Wenn ich meine geistige Gesundheit verliere...wenn ich es nicht schaffe, nicht durch komm, was dann? All dies ist mit etwas Selbstmitleid getränkt. Beobachte weiter und tue Dinge. Morgen arbeiten und dann Familie.

da ist viel Anstrengung und Ausgebrannsein. Das Gefühl aufpassen zu müssen das der Körper nicht eine Erkältung kriegt.

Werde Deine Antwort öfter lesen müssen. Empfinde es als echt nicht einfach.... ICH ist wieder voll da. Scheinbar.
lg gys
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Re: Wie fange ich an mich von mir zu befreien?

Postby guoyunshen » Fri Feb 24, 2012 3:15 pm

Heute den ganzen Tag kreisende Gedanken. Wenn ich nicht da bin, wer bin ich dann? usw usw.
Dachte dann, ok, dann bin ich das Leben selbst, gehöre zum Universum, bin dann unsterblich sozusagen. Wenn dieser Körper vergeht, was ist mit mir? Wird wieder etwas wahrnehmendes dasein oder nicht? usw. usw. Viele Gedanken in dieser Richtung. Auch viel negatives, Grübelei, Sorgen um den Körper, Sorgen um Zukunft, usw.
Dann immer wieder das Gefühl alles zu sein, dann wieder Trennung und ICH. Das Ich grenzt ab.
Echt zermürbend und anstrengend diese Denkerei.
lg GYS
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