Immer wieder ICH

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KonradKosmo
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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Wed Jan 30, 2019 9:33 pm

Klassische Zwischenfrage: wie geht es dir mit den Ergebnissen des Schauens?
Das ist eine richtig gute Frage. :-)

Dieses herunterreduzierte Etwas, das da wie du so treffend sagtest "wortlos" in der Stille hängt, das fasziniert mich und beruhigt.
Ich genieße die Abwesenheit des "Lärms" und der ganzen Show um 'das was gesehen wird'.

Manchmal kommt etwas Angst, aber immer erst nach den Übungen und geht dann wieder.
Insgesamt hat der innere Widerstand nachgelassen.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Thu Jan 31, 2019 8:43 am

Dieses herunterreduzierte Etwas, das da wie du so treffend sagtest "wortlos" in der Stille hängt, das fasziniert mich und beruhigt.
Ich genieße die Abwesenheit des "Lärms" und der ganzen Show um 'das was gesehen wird'.
Beides ist da, der Lärm, das Drama, die ganze Show und das Wortlose, Stille.
Schau mal hin und her, ist eins mehr wert als das andere?
Oder ist beides einfach da und das was ist?
Manchmal kommt etwas Angst, aber immer erst nach den Übungen und geht dann wieder.
Insgesamt hat der innere Widerstand nachgelassen.
Das ist schön.
Es braucht seine Zeit - und wohin sollte man denn auch eilig unterwegs sein?
Gibt es mehr als das was jetzt gerade ist? Ein irgendwoanders? Ein außerhalb von Hier?

Alles Liebe,
Jadzia

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Thu Jan 31, 2019 9:38 pm

Schau mal hin und her, ist eins mehr wert als das andere?
Nein, kann ich nicht sehen. Ist verschieden aber gleichwertig.
Oder ist beides einfach da und das was ist?
Ja. Ist einfach da was grad da ist, und ist in Ordnung so. Berührt mich irgendwie, kann es gar nicht beschreiben.
Es braucht seine Zeit - und wohin sollte man denn auch eilig unterwegs sein?
Eine wunderschöne Frage. Die werd ich mir jetzt immer stellen wenn ich hektisch / stressig unterwegs bin.
Es gibt kein wohin.
Gibt es mehr als das was jetzt gerade ist? Ein irgendwoanders? Ein außerhalb von Hier?
Es gibt Gedanken, die das behaupten.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Thu Jan 31, 2019 10:23 pm

Ja. Ist einfach da was grad da ist, und ist in Ordnung so. Berührt mich irgendwie, kann es gar nicht beschreiben.
Es kann sehr verlockend sein diese Unterteilung in das ist viel wert - oft all die tollen spirituellen Erlebnis, oder das reine Wahrnehmen, oder in das was weniger wert ist - sich in Gedanken verlieren, in einem Tagtraum verschwinden oder ähnliches.
Beides IST, jedes ist noch nicht mal Teil von dem was ist - es ist einfach.
Leben, das was ist, hat viele Facetten.

Gibt es irgendetwas was außerhalb oder innerhalb Lebens ist?
Gibt es mehr als das was jetzt gerade ist? Ein irgendwoanders? Ein außerhalb von Hier?
Es gibt Gedanken, die das behaupten.
Ja, die Aktivteilchen, immer unterwegs, immer Kommentierend.
Stimmen die Gedankeninhalte immer?

Alles Liebe,
Jadzia

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Fri Feb 01, 2019 2:32 pm

Gibt es irgendetwas was außerhalb oder innerhalb Lebens ist?
Da kommen lustige Gedanken:
"Ja, alles was es gibt ist innerhalb des Lebens."
"Und außen?"
"Da ist nichts."
"Wie nichts?"
"Na so leerer Raum oder so, nichts halt."

...

Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das Leben richte, werde ich aktuell total erfasst von etwas was ich gar nicht richtig beschreiben kann. Fühlt sich an wie Heimkehr nach langer Abwesenheit. Und das Gefühl dazuzugehören.

Und wenn ich das Leben als ganzes fühle, bin ich gar nicht richtig in der Lage über innerhalb und außerhalb Aussagen zu treffen. Ich kann nichts finden, was Nicht-Leben, also außerhalb wäre. Und drinnen auch nicht, dann wäre es ja nur von Leben umgeben.
Es ist wohl wie es ist. Alles eins. Ich freu mich, das ist so schön.
Gibt es mehr als das was jetzt gerade ist? Ein irgendwoanders? Ein außerhalb von Hier?
Es gibt Gedanken, die das behaupten.
Ja, die Aktivteilchen, immer unterwegs, immer Kommentierend.
Stimmen die Gedankeninhalte immer?
Ich kann nicht sehen, was diese Gedanken behaupten. Sie sind Glaube, Vorstellung, Idee. Also sind diese Gedanken irgendwann mal eingesammelt worden und sind entsprechend unglaubwürdig.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Fri Feb 01, 2019 4:47 pm

Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das Leben richte, werde ich aktuell total erfasst von etwas was ich gar nicht richtig beschreiben kann. Fühlt sich an wie Heimkehr nach langer Abwesenheit. Und das Gefühl dazuzugehören.
Schön, nicht?

Es kann kein innen oder außen geben, richtig. Denn, wenn es ein innerhalb des Lebens gäbe müßte es auch ein außerhalb davon geben - das wäre Trennung. Es hat aber überhaupt keine Trennung, garkeine, nada, nicht ein kleinstes bischen Trennung.
Dann ist außen/innen vielleicht treffender als Begriff oder Eins - aber beides nur knapp, hier gehen uns die Worte aus.

Es ist eine Art von Heimkehr, nur gab es jemals jemanden der weg war?
Gibt es ein dazugehören? Müsste es dafür nicht etwas von einem getrenntes geben können zu dem man dazugehören kann?
Ist das so?

Hier ist eine wunderschöne Wochenendübung für dich, die du auch gerne mehrfach wiederholen kannst, die es noch klarer machen wird:
Geh raus, irgendwohin wo Natur ist, ein Park oder ein Wald und beobachte, wie alles in Bewegung ist. Schau wie die Wolken am Himmel ziehen, Vögel durch die Luft fliegen, Bäume und Büsche sich im Luftzug bewegen, alles ist immer in Bewegung.

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf das Erleben, die Wahrnehmung. Auch hier ist alles in permanenter Bewegung: Gedanken kommen und gehen, Geräusche, Farben, körperliche Wahrnehmungen, Gerüche kommen und gehen.

Nimm wahr das Alles Teil einer einzigen Bewegung ist.

Schließ deine Augen und schau ob da eine Grenze/Linie zwischen dir und außen, zwischen dir und dem Leben selbst ist.
Wenn ja, wo verläuft die Grenze?
Gibt es ein innerhalb und ein außerhalb des Lebens?
Gibt es irgendetwas was nicht Tanz des Lebens ist?
Gibt es eine Beobachter/in, die das Leben aus Distanz betrachtet?
Ist dieses beobachten vielleicht auch Teil der einen Bewegung?
Gibt es irgendwas, was nicht einfach nur geschieht?

Frohes Entdecken,

Jadzia

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Mon Feb 04, 2019 9:19 pm

Nach einem turbulenten Wochenende freue ich mich auf die entspannte Woche. Ich konnte trotzdem Zeit in der Natur finden und die Übung sehr genießen.

Die ziehenden Wolken am Himmel und die fliegenden Vögel musste ich durch viel fallenden Regen ersetzen.
Es ist eine Art von Heimkehr, nur gab es jemals jemanden der weg war?
Keine wirkliche Heimkehr. Wo sollte man auch hin. Ein Gefühl von Heimkehr eher. Und Gedanken.So wie Gedanken eine Trennung "erzählen", erzählen sie dann wohl auch die Heimkehr.
Gibt es ein dazugehören? Müsste es dafür nicht etwas von einem getrenntes geben können zu dem man dazugehören kann?
Ist das so?
Auch hier gibt es weder dazugehören, noch getrennt sein können. Nur Gedanken, die das behaupten.
Nimm wahr das Alles Teil einer einzigen Bewegung ist.
Was für eine tolle Erfahrung. Wie alles einfach nur durch Wandel existiert.
Jegliche Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft schwindet dahin, vom ICH auch.
Schließ deine Augen und schau ob da eine Grenze/Linie zwischen dir und außen, zwischen dir und dem Leben selbst ist.
Wenn ja, wo verläuft die Grenze?
Keine Spur einer Grenze, nur eine Art Raum.
Gibt es ein innerhalb und ein außerhalb des Lebens?
So kann ich nur Leben wahrnehmen. Nichts außerhalb. Selbst Leere nehme ich als Leben wahr. Und das noch nicht in Abstufung zu sagen wir Gegenständen.
Gibt es irgendetwas was nicht Tanz des Lebens ist?
Nein. Und Tanz beschreibt es am besten.
Gibt es eine Beobachter/in, die das Leben aus Distanz betrachtet?
Nein. Und zu realisieren, daß das Beobachten auch Leben ist, ist wunderbar. So wie totale Hingabe.
Genauso mit den Widerständen. Kann ich sie als Teil des Lebens sehen gibt es irgendwie kein Problem mehr damit.
Ist dieses beobachten vielleicht auch Teil der einen Bewegung?
Genau.
Gibt es irgendwas, was nicht einfach nur geschieht?
Es ist alles ein einziges Geschehen.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Tue Feb 05, 2019 9:05 am

Was für eine tolle Erfahrung. Wie alles einfach nur durch Wandel existiert.
Jegliche Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft schwindet dahin, vom ICH auch.
Ist das nicht witzig, wir rennen jahrelang suchend herum um dann irgendwann „anzukommen“, dann wenn wir entdecken, dass was wir suchen immer da ist, wir immer „drin“ und es war auch noch nie anders.
Ein einziges Geschehen, Leben geschieht einfach.
Es wird kein Extrafluff gebraucht, kein ich das das Leben steuert.

Wandel ist ein Wort, was Zeit beschreibt, ein vorher, nachher.
Schau noch mal genau auf Zeit, auf Vergangenheit und Zukunft.
Angeblich gibt es einen Moment, dann den nächsten usw, wenn du genau schaust kannst du einen Moment kommen und gehen sehen? Einen Moment an dem es anfängt? Wie lange dauert ein Moment? Wann genau wird das Jetzt zur Vergangenheit?
Was ist Vergangenheit und Zukunft wenn du einfach nur schaust?
Gibt e seine direkte Erfahrung von Zeit?

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Wed Feb 06, 2019 8:55 am

Ist das nicht witzig, wir rennen jahrelang suchend herum um dann irgendwann „anzukommen“, dann wenn wir entdecken, dass was wir suchen immer da ist, wir immer „drin“ und es war auch noch nie anders.
Das meinte Buddha wohl mit: "Es gibt keinen Weg.".
Angeblich gibt es einen Moment, dann den nächsten usw, wenn du genau schaust kannst du einen Moment kommen und gehen sehen? Einen Moment an dem es anfängt?
Beim Schauen selbst verschwindet jede Vorstellung von Zukunft und Vergangenheit. Beziehungsweise ist Teil des Moments als Gedanken.
Wann genau wird das Jetzt zur Vergangenheit?
Eigentlich schon sobald es irgendwie etikettiert wird. Dann ist es drin in der Gedankenbibliothek.
Was ist Vergangenheit und Zukunft wenn du einfach nur schaust?
Das sind dann irgendwie nur Worte.
Gibt e seine direkte Erfahrung von Zeit?
Beim Schauen kann ich so was wie Zeit nicht entdecken.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Wed Feb 06, 2019 10:48 am

Das meinte Buddha wohl mit: "Es gibt keinen Weg.".
Vielleicht, ja.
Beim Schauen kann ich so was wie Zeit nicht entdecken.
Was würdest du sagen, gibt es Zeit überhaupt? Oder ist das auch ein Konzept gestrickt um etwas zu erklären und zu verstehen?

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Wed Feb 06, 2019 3:32 pm

Was würdest du sagen, gibt es Zeit überhaupt? Oder ist das auch ein Konzept gestrickt um etwas zu erklären und zu verstehen?
Da ich Zeit nicht wahrnehmen kann, gibt es sie wohl nicht. Sie ist nur indirekt über Gedanken, also Erinnerungen oder Wünsche erfahrbar.
Auch ist Zeit zu wenig konstant um tatsächlich zu existieren. Eine Stunde kann kurz oder sehr lang sein.
Also, ja. Ist ein Konzept.

Lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Wed Feb 06, 2019 7:21 pm

Da ich Zeit nicht wahrnehmen kann, gibt es sie wohl nicht. Sie ist nur indirekt über Gedanken, also Erinnerungen oder Wünsche erfahrbar.
Hm, gibt es sie nun oder doch nicht? Direkt oder indirekt?

Was es gibt sind Gedanken=Erinnerung oder Gedanken=Phantasie, Tagtraum.

Hier ein kleines Experiment für den Abend.
Leg dich gemütlich auf den Rücken. Schau hoch zur Decke.
Wir gehen davon aus, zu mindestens ‚sagt‘ das ein Gedanke, dass zwischen dem was wir denken als Körper zu kennen und dem was Decke genannt wird, ein Abstand ist.
Schließ deine Augen und fokussier dich jetzt auf den Abstand zwischen Körper und Zimmerdecke.
Lass dir alle Zeit der Welt, atme ein und aus und schau einfach, nimm wahr. Halte die Augen geschlossen.
Was fällt dir auf?
Gibt es einen Körper?
Ist da eine Zimmerdecke?
Gibt es einen Abstand?

Alles Liebe,
Jadzia

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Thu Feb 07, 2019 8:35 am

Hm, gibt es sie nun oder doch nicht? Direkt oder indirekt?
Was es gibt sind Gedanken=Erinnerung oder Gedanken=Phantasie, Tagtraum.
So meinte ich es. Es gibt Gedanken, die behaupten, es gäbe Vergangenheit / Zukunft.
Was fällt dir auf?
Sobald die Augen geschlossen sind, existiert die Decke nur noch in Gedanken. Im weiteren Verlauf verschwindet diese gänzlich und ich nehme nur noch Raum wahr.
Gibt es einen Körper?
Es gibt Empfindungen, die dann schnell einem Körper zugeordnet werden. Gedanklich. Bleibt man dran bleiben am Ende nur Empfindungen übrig.
Was ich jetzt damit mache, weiß ich nicht so recht.
Gibt es einen Abstand?
Am Anfang nach dem Augenschliessen gibts Gedanken, die einen Abstand behaupten. Dieser schwankt gehörig und löst sich schnell auf.

Danke dir und lieben Gruß,
Konrad

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Re: Immer wieder ICH

Postby Jadzia » Thu Feb 07, 2019 1:10 pm

So meinte ich es. Es gibt Gedanken, die behaupten, es gäbe Vergangenheit / Zukunft.
Ok.
Sobald die Augen geschlossen sind, existiert die Decke nur noch in Gedanken. Im weiteren Verlauf verschwindet diese gänzlich und ich nehme nur noch Raum wahr.
Kann sowas wie Raum wahrgenommen werden?
Es gibt Empfindungen, die dann schnell einem Körper zugeordnet werden. Gedanklich. Bleibt man dran bleiben am Ende nur Empfindungen übrig.
Was ich jetzt damit mache, weiß ich nicht so recht.
Genau, Empfindungen die von Gedanken gelabelt werden.
Körper an sich kann nicht wahrgenommen werden, es ist nur ein Label für Empfindungen.
Damit musst du erst mal garnichts machen, lass es einfach einsacken. Das Erkennen, dass es das Selbst nur in Gedanken gibt ist nur der erste Schritt, das was du wahrgenommen hast, oder nicht, ist so eine Art Sneak Preview. ;-)
Am Anfang nach dem Augenschliessen gibts Gedanken, die einen Abstand behaupten. Dieser schwankt gehörig und löst sich schnell auf.
Raum und Zeit - Konstrukte? Nichts anderes?

Für einen Tag lang schließ zwischendrin immer mal kurz die Augen und versuche Raum, Abstand oder Körper wahrzunehmen. Beobachte liebevoll und aufmerksam was die Gedanken machen.
Gibt es ein Ich und der/die Andere?

Alles Liebe,
Jadzia

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Re: Immer wieder ICH

Postby KonradKosmo » Sat Feb 09, 2019 2:05 am

Kann sowas wie Raum wahrgenommen werden?
Bei näherer Untersuchung, kann ich nicht. Raum ist wohl ein Label für "Nichts".
Raum und Zeit - Konstrukte? Nichts anderes?
Sieht wohl ganz so aus.
Für einen Tag lang schließ zwischendrin immer mal kurz die Augen und versuche Raum, Abstand oder Körper wahrzunehmen. Beobachte liebevoll und aufmerksam was die Gedanken machen.
Gedanken versuchen permanent leere Stellen zu füllen, mit Abstand und mit Raum. Sie scheinen nicht zu mögen wenn da "Nichts" ist.
Gibt es ein Ich und der/die Andere?
Mit geschlossenen Augen kann ich weder ein Ich noch Andere wahrnehmen. Es bleiben Empfindungen und Geräusche.

Ich bin gespannt, wo das noch hinführt. :-)

Lieben Gruß,
Konrad


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